Br. Meinrad Gasser hat von Brixen aus Jahrzehnte lang auf das Kloster geschaut, es hergerichtet und betreut. Seit der neuen Initiative "Oase der Stille" wird das Klösterchen weiterhin im streng religiösen Sinn verwendet. Keine Feriengäste - für diese stehen gute Beherbergungs- und Schankbetriebe in Gschnon bereit, z.B. der Nachbar "Dorfnerhof", Familie Dalvai, Gschnon 5, 39040 Montan (BZ), Tel./Fax +39 0471 819798, info@dorfnerhof.it

Der Innenhof mit dem Zellentrakt Nord und Ost
Im Klösterchen bieten wir nur religiöse Wochen für unsere Klosterfreunde an. Bis zum Ende der Etschregulierung im 19. Jahrhundert war besonders in heißen Sommern das sumpfige Etschtal sehr seuchengefährdet. So gingen die Kapuziner wie viele andere Familien der Gegend in die "Sommerfrische". In Gschnon, auf 950 m Meereshöhe über Neumarkt gelegen, hatten sie dafür ein winziges Kloster gebaut.
Gschnon liegt mitten im Naturpark Trudner Horn - und die Aussicht reicht nach Westen und Norden über das ganze Etschtal, von der Salurner Klause über den Kalterer See bis nach Meran, von der Brenta über die Ortlergruppe bis zum Hauptalpenkamm (Ötztaler, Texelgruppe, Stubaier). Die 14 winzig kleinen Zellen mit Betchor, Küche und Refektorium eignen sich bestens für Stille und Meditation. Alles erinnert an die einfachen urfranziskanischen Klösterchen in Umbrien und ganz Mittelitalien. Das Kloster, das ganz in Holz gebaut ist, wurde mehrmals saniert, aber immer im Urzustand belassen. Es hat heute noch weder Telefon noch Postverbindung oder Fernsehen - also wirklich Einsiedelei am Berg!
Bei strahlendem Wetter machten wir uns am 4. Mai 2012 auf den Weg...
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Bevorstehende Seligsprechung des Kapuzinerbruders Thomas von Olera
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Ein franziskanischer Exerzitienweg
Kapuziner Mission
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