Auf unseren Seiten erfahren Sie etwas vom weltweiten Einsatz der Kapuziner.
Auch wenn fast durchgehend von Ländern wie Indonesien und Mexiko die Rede ist, sind wir uns im Klaren, dass auch Deutschland längst Missionsland geworden ist. Dieser Herausforderung stellen wir Kapuziner uns. In diesem Sinne sind auch alle anderen Seiten missionarisch.
Wir wollen aber nicht die Verantwortung leugnen, die wir als europäische Christen für die Länder und Kirchen haben, die von uns in früheren Jahrhunderten oft mit Gewalt missioniert wurden. Eroberung und Verkündigung des Christentums gingen leider viel zu oft eine unheilige Allianz ein. Die Missionare, die prophetisch ihre Stimme für Gerechtigkeit und die Achtung von Menschen und Kulturen erhoben, wurden zumeist überhört. Noch heute leiden viele Länder nicht an ihrer "Unterentwicklung", sondern an Abhängigkeits- und Ausbeutungsstrukturen.
Wenn wir trotzdem von Mission sprechen, dann deswegen, weil wir unseren Glauben nicht für uns behalten können. Was wir als lebensstiftend erfahren, dürfen wir anderen nicht vorenthalten. Mission ist aber nicht zuerst die Bekehrung anderer, sondern beginnt mit der eigenen Bekehrung.
Als Bekehrungsbedürftige wollen wir auf andere zugehen und in Wort und Tat Zeugnis von der Menschenfreundlichkeit Gottes geben. Dabei treffen wir auf kulturelle und religiöse Werte, die - wenn wir offen für sie sind - uns selber wieder reich beschenken. "Gott kam vor dem Missionar." - Wir hoffen, dass Sie das auf diesen Seiten spüren können. In der Begegnung mit Menschen anderer Kulturen und Religionen vertiefen wir gegenseitig unsere Gotteserfahrung.
Glauben teilen, das heißt auch das Leben teilen.
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Diese Website ist ein Projekt der deutschsprachigen Provinzen des Kapuzinerordens.