Kapuziner Bozen - seit 1599

Kloster Bozen

Es ist das älteste Kloster der Provinz. Freiherr Markus von Wolkenstein begann den Bau im Jahre 1599, sein Bruder Engelhart Dietrich von Wolkenstein führte den Bau zu Ende. Simeon Feuerstein, Weihbischof von Brixen, konsekrierte die Kirche am 26. Jänner 1603.
Das Kloster wurde 1673 wesentlich vergrößert,
desgleichen die Kirche im Jahre 1678.

Am 4. Oktober 1810 hob die italienische Regierung das Kloster auf. Das Edelfräulein Katharina von Hepperger kaufte das Kloster 1816 zurück und überließ es den Kapuzinern zum immerwährenden Gebrauch („Hepperger-Klausel“). Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster schwer beschädigt, in den Jahren 1946/47 aber wieder aufgebaut.

Seit 1990 sind zwei Drittel vom Klostergebäude mit Garten an die Autonome Provinz Bozen zur Errichtung einer Schule für Sozialberufe vermietet worden.

Der Westtrakt des Klosters wurde 1993/94 vollständig umgebaut, die Kirche renoviert. Der Klostergarten ist von der Gemeinde Bozen als Park für die Öffentlichkeit eingerichtet worden - als "Friedenspark" steht er offen für die Bevölkerung. Durch seine zentrale Lage im Lande und an der wichtigsten Nord-Süd-Achse über die Alpen war das Kloster Bozen immer ein beliebtes Gastkloster.

Eine neue Bestimmung wird das Kloster gewinnen, wenn der Vinzenzverein Südtirol das Haus für religiöse und soziale Ziele übernehmen wird. Es ist daran gedacht, dass dann eine Kaplanei für die Brüder bleiben wird.

Bozen
Klostertürmchen mit Rosengarten

Das Kloster und die Brüder heute

Anton Beikircher ist Guardian des Klosters Bozen und Diözesan-Referent für Orden und Kongregationen in der Diözese Bozen-Brixen. Er versieht darüber hinaus viele Arbeiten für den Orden und die Diözese.

Kurt Egger, Zwillingsbruder des verstorbenen Bischofs + Wilhelm Egger. Doktorat in "lettere moderne" an der Katholischen Universität Mailand, habilitiert an der Universität Innsbruck, z. Z. Dozent an der Universität Bozen.
Verfasser vieler wissenschaftlicher Arbeiten zum Thema "Zwei- und Mehrsprachigkeit".

Hubert Geneth war Kaplan im Regionalkrankenhaus Bozen.
Jetzt Kaplan im Altersheim in der Carduccistr.

Georg Schraffl hat Jahrzehnte im Schuldienst gearbeitet und steht noch immer in der Pfarrseelsorge: Pfarrer von Frangart. Tel. 0471 633276. Ein Hobby von ihm ist die Erforschung der Heimatgeschichte.

Franz Kerschbaumer lebt nun im Jesuheim in Girlan.

Frau Edeltraud Varesco arbeitet als Buchhalterin unserer Kapuzinerprovinz:  provinzoekonomie.suedtirol@kapuziner.org

 

Kapuzinerkloster

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