Brixen

Als Studienkloster in der Seminarstadt Brixen und als Sitz der Provinzämter genoss das Kloster Brixen immer hohes Ansehen. Davon zeugen die große Hausbibliothek sowie die Tatsache, dass alle unsere heutigen Mitbrüder "durch Brixen gegangen“ sind.

Die Brüder in Brixen haben immer verschiedene seelsorgliche Tätigkeiten ausgeübt. Insbesondere seien genannt:

Franz Zitturi als Guardian des Klosters. Franz ist der Provinzvikar (Stellvertreter des Provinzials) der Provinz Österreich-Südtirol und er ist der Provinzökonom aller Südtiroler Klöster. Er hat also wesentlichen Anteil an der Leitung der neuen Provinz.

Pius Leitner ist Vikar und und arbeitet als Pfarrseelsorger in Mauls.

Dr. Alois Hillebrand (Dr. Kirchenrecht) ist Offizial und Eheamtsleiter der Diözese. Er ist Mitglied des diözesanen Kurienrates, Richter am Regionalgericht, Vorsitzender der diözesanen Schlichtungs- und Schiedsrichterstelle, Assistent des Säkularinstitutes "Dienerinnen Mariens".

Kassian Ladstätter ist Kaplan der Maria-Ward-Schwestern (Congregatio Societatis Jesu) sowie seit vielen Jahren Haus-Bibliothekar.

Michael Platter arbeitet überall, wo es ihn braucht, besonders als Pförtner und im großen Garten.
Die gute Seele im Haus. Musiker.

Gebhard Gatterer ist hauptamtlich Kaplan am großen Krankenhaus Brixen.

Alfred Kugler wirkt als Pfarrer in Lüsen,

Johannes Federspieler als Kaplan im Altersheim,

Josaphat Wieser (und Michael Platter) in der Kirchenmusik.

Stefan Baumgartner befindet sich im Altersheim Villanders - dies ist sein geschätzter Heimatort.

Kloster Brixen

Das Kloster Brixen nach der Renovierung 1985

Die Brüder verrichten auch alle anderen Dienste im Haus, Pforte und Garten. Genannt sei besonders die große Bibliothek, die früher der Einrichtung als Studienhaus diente.

Mit seinem schönen, nach Süden ausgerichteten Garten bietet Brixen ein wunderbares Bild der Stille, der Idylle und des franziskanischen Friedens. Im Garten stehen Oliven- und Feigenbaum sowie Palmen! Auch von vielen Gästen aus dem In- und Ausland war das Kloster an der Brennerroute immer hoch geschätzt.

Seit 1603  -  Geschichte
Das Kloster wurde vom Brixner Fürstbischof Christof Andreas von Spaur gegründet. Der Bau begann im Frühjahr 1603. Als Bauplatz hatte man die kleine Katharinakirche mit dem dazugehörigen Häuschen und Baugarten gewählt. Das Benefizium kam in den Dom.
Die bereits bestehende Kirche zur hl. Katharina (Jungfrau und Märtyrin) wurde den klösterlichen Notwendigkeiten entsprechend umgendert und am 25. Februar 1604 von Weihbischof Feuerstein neuerdings konsekriert.
Die Domherren, die früher gegen den Klosterbau am meisten Widerstand geleistet hatten, gaben jetzt namhafte Beiträge, und drei traten sogar höchstpersönlich in den Orden ein. An Stelle der abgerissenen kleinen Kirche baute man 1630 eine größere, 1655 vergrößerte man Kloster und Garten.
Durch die Provinztrennung 1928 ergab sich die Notwendigkeit, das Kloster um einen Stock zu erhöhen.
1984/85 wurde das ganze Kloster grundlegend erneuert.

Situation heute

Der obere Teil im Westtrakt wurde an das Eltern-Kind-Zentrum Brixen vermietet.
Für den Osttrakt sind mit der Talgemeinschaft Eisacktal großzügig  Räume für eine soziale und sanitärbetriebliche Bestimmung umgesetzt worden, also für den Sozialsprengel Brixen im weiteren Sinn.
Auch Teile des Gartens waren immer verpachtet, genauso der frühere Drittordenssaal für Behindertendienste.
Vergrößert und ausgebaut wurden dagegen die Räumlichkeiten für die bedeutenden Bibliotheksbestände.

 

Kapuzinerkloster

Runggadgasse 23
I - 39042 BRIXEN
Tel. +39 0472 833025
Fax +39 0472 837774  

Email:
franz.zitturi@kapuziner.org
gebhard.gatterer@kapuziner.org

Meldungen des Hauses

Meldungen aus der Provinz

 

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