Geschichte von Bruneck

Im Jahre 1610 hielt P. Seraphin von Bruneck die Fastenpredigten in seiner Heimatstadt  (1610) und führte auch die feierliche Karfreitagsprozession ein. Dieser begabte  Kapuziner aus dem Rienzstädtchen war eine Säule des jungen, aufstrebenden Ordens nördlich der Alpen.

So sehr gefiel P. Seraphin seinen Landsleuten, dass von dieser Zeit an  jedes Jahr ein Kapuziner die Fastenpredigten halten musste. Seine Landsleute bauten den Kapuzinern ein Kloster.

Der Grundstein des Klosters wurde am 10. August 1626 gelegt, 1630 war der Bau vollendet. Der Brixner Weihbischof Anton Crosini konsekrierte die Kirche im August 1628. Sie ist der heiligsten Dreifaltigkeit geweiht.

Kirche
Die Kirche -  einfach, ernst und schön

Das Kloster heute

1957 wurde das Kloster und 1987 die Kirche gründlich restauriert.  

Ein Teil des Klostergartens wurde sehr günstig für den Bau eines Wohnheimes für Senioren zur Verfügung gestellt. Die diesbezüglich ins Leben gerufene Stiftung trägt den Namen "Seraphinstiftung", nach  P. Seraphin Kofler von Bruneck, der zu Beginn des 17. Jahrhunderts dreimal als erster deutschsprachiger Provinzial die Geschicke der damals kraftvoll aufstrebenden großen Tirolisch-Bayerischen Kapuzinerprovinz leitete.

Dann wurde ein Teil des immer noch großen Gartens als Park und Erholungszone der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Die sehr  schonende Gestaltung hat den Charakter des Klostergartens nicht angetastet.

Die große Bibliothek, die von Provinzbibliothekar Adalbert Stampfl liebe- und aufopferungsvoll geordnet worden war, ist leider nicht mehr vorhanden. Sie fand in den Schauräumen der Buchhandlung Weger in Brixen eine sinnvolle Verwendung. Das Projekt ist immer noch in Ausführung.

Ein Teil des Gartens ist vor allem Senioren als Schrebergärtchen überlassen worden. Für sie sind im Osttrakt des Klosters neun Seniorenwohnungen eingerichtet worden, die von der Seraphinstiftung verwaltet werden.

Nun ging es 2001 endlich um das Kloster selber. Unter der tatkräftigen Leitung des Provinzökonoms und Guardians Franz Zitturi wurde das ganze Kloster grundlegend erneuert.

Die Restaurierung geschah in zwei aufeinander folgenden Etappen:

  1. zunächst wurde der Osttrakt des  Klosters restauriert, und zwar so, dass er für    neun Seniorenwohnungen  Platz gemacht hat.
  2. In der zweiten Bauphase übersiedelten die Brüder (vorübergehend für die Bauarbeiten) in den Trakt mit den Seniorenwohnungen. Währenddessen wurde der Teil restauriert, der jetzt als klösterliche Wohnung für die Brüder dient.


Dem Kloster in Bruneck wünschen wir ganz besonders:
        vivat, floreat, crescat (es lebe, blühe, wachse)!

 

Kapuzinerkloster

Kapuzinerplatz 4
I-39031 Bruneck 

Tel. +39 0474 411148
Fax +39 0474 411151

Email:
adalbert.stampfl@kapuziner.org
pawelborek@poczta.fm
a.peskoller@rolmail.net

Meldungen des Hauses

Meldungen aus der Provinz

 

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