
Am 7. Oktober 2007 konnten wir die Feier der Wieder-Eröffnung des Klosters nach der drei-jährigen Generalsanierung begehen. Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben in Stadt, Land, Diözese hatten sich eingefunden, ebenso viele Freunde und Nachbarn des Klosters, sowie eine Abordnung aus der Partnerstadt Sigmaringen. Sie alle wollten die Freude über den gelungenen Abschluss mit uns teilen.
Seitdem ist viel neues Leben ins Kloster eingekehrt:
* die Gemeinschaft der Brüder wurde neu zusammengesetzt und hat sich inzwischen im schönen Kloster eingerichtet; Stefan ist zuständig für die Küche; weitere Angestellte und ehrenamtliche Hilfskräfte haben sich uns angeschlossen, um bei Gebet und Arbeit uns zur Seite zu stehen.
* im sogenannten „Sozialbereich“ wird Essen ausgegeben, durchreisende Pilger erhalten Unterkunft und Möglichkeit zum Rasten.
* das Begegnungshaus wird reichlich genützt von Gruppen der unterschiedlichsten Art (für Fortbildung, Klausur-Tagungen, Ausstellungen, Feste und Feiern). Sie alle fühlen sich ausgesprochen wohl bei uns und loben die gute Atmosphäre in den Räumen des Klosters. Das spricht sich rasch herum, sodaß sich Anfragen ständig mehren.
* Gäste nehmen wir eher spärlich auf, eingeschränkt auf Freunde und Verwandte, oder auch Mitbrüder. Wir streben eine Art „Kloster auf Zeit“ an. Es sind gute Erfahrungen, bei denen wir freilich auch unsere personellen Grenzen deutlich spüren.
* der Garten hat seit Juni 2008 seine neue Gestalt und erweist sich als blühende Oase, die uns allen Freude bereitet: die wuchernde Vegetation, die zauberhafte Vielfalt der Blüten, eine Vielzahl von Insekten und Vögeln machen den Garten zu einem neuen Anziehungspunkt auch für unsere Gäste, die eine solche Oase mitten in der Stadt niemals vermutet hatten.
* der Pastorale Dienst hat nach wie vor hohen Stellenwert. Unsere Einsatzmöglichkeiten sind freilich begrenzt, jeder versucht an seinem Platz das Beste zu geben: Br.Hans als Religionslehrer am Gymnasium, Br.Daniel als Pfarrmoderator in Übersaxen. Br.Franz, Br. Daniel, Br. Josef und ich besorgen im Wechsel die Gottesdienste in unserer Kirche und den Beichtdienst, sowie Aushilfen in den Pfarren der Umgebung, soweit dies in unseren Möglichkeiten steht. Für allseitige Auslastung ist damit gesorgt.
* die Sorge um die Erhaltung eines so schönen Klosters nimmt bei uns eine besondere Stellung ein. Was mit so großem Aufwand gebaut wurde, bedarf jetzt der sorgsamen Pflege, für die wir alle uns sehr einsetzen. Viele Menschen bewundern unser Haus, kommen her, um mit uns zu beten, verehren voller Vertrauen den hl. Fidelis, bieten sich an zum helfen. Und ganz im Hintergrund halten sich jene, die von ihrem Wenigen hergeben, um uns Kapuziner mit Spenden zu unterstützen. Das macht uns überaus dankbar und erhält uns im Kontakt mit den Menschen, die so großes Vertrauen in uns setzen. Das nimmt uns in Pflicht. Es ist unser tägliches Bemühen, dieser Pflicht auch voll Freude nachzukommen. Es ist eine tägliche Erfahrung, wie Gott seine Zeichen setzt und uns den Weg in die Zukunft zeigt.
Br.Karl Martin, Guardian
* Ab 1.August 2010 haben sich im Kapuzinerkloster Feldkirch folgende
Änderungen ergeben.
Br. Karl Martin Gort wird neuer Guardian im Kapuzinerkloster Wien.
Br. Josef Kasperski wird neuer Guardian im Kapuzinerkloster Leibnitz.
Br. Peter Brugger kommt von Südtirol (Kloster Neumarkt) nach Feldkirch.
Und neuer Guardian in Feldkirch ist Bruder Franz Ulbing.
Manfred Schönher
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