Schon in den Anfängen dieses Klosters griffen die Kapuziner zum Spaten,
zu Pickel und Schaufel, und stellten eine fahrbare Straße her. Bis zum
Jahre 184o führte nämlich nur ein wenig begangener Weg zur Höhe des
Kalvarienberges (so nannte man früher die Anhöhe über Schruns) hinauf.
Bevor
die Kapuziner kamen, bewohnten Einsiedler dieses abgelegene Fleckchen.
Hernach wurde es (in der Josefinschen Zeit 1789) für profane Zwecke
verwendet.
1844 wurde das Kloster aus dem Vermögen und durch die
besondere Bemühung des Herrn Johann Tschol aus Schruns errichtet und von
unseren Brüdern bezogen. Die alte Kapelle wurde fast zur Gänze
abgetragen und durch eine neue ersetzt.
14. Juni 1851 Weihe der Kirche durch Georg Prünster, Weihbischof von Brixen
1929 Erweiterungsbau
1995/96 Generalsanierung der Kirche.
Zur Zeit ist ein Kapuziner-Laienbruder ständig vor Ort.
Gauenstein
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