Im Gedächtnis bleiben

Viele Gäste leben während eines Jahres im Kloster zum Mitleben. Die Brüder und die Schwestern brauchen ein gutes Gedächtnis, um ehemalige Gäste in Erinnerung zu halten. Doch gibt es im Kloster zwei Gedächtnisstützen: Einerseits hat es spezielle Fotobücher mit Porträts der ehemaligen MitleberInnen. Andererseits schreiben die Gäste am Samstagabend - während einem Abschiedsritual - ihren Namen auf einen Stein. Die Steine der einzelnen Gäste werden gesammelt und auf einem Fenstersims vor der Chortüre aufbewahrt. Jedesmal wenn die Gemeinschaft ins Gebet geht, werfen die Geschwister einen Blick auf die gefüllten Gläser und nehmen so die Ehemaligen mit ins Gebet.