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Re: Vergessene Dörfer in Albanien
bis März 2030 in der Arte-Mediathek verfügbar
Arte-Film über das Wirken der Kapuziner in Albanien
Drei deutsche Kapuziner leben in den Bergen Albaniens. Eine Dokumentation von Arte zeigt die Armut im Land und richtet den Fokus auf die Arbeit von Br. Jeremias Borgards, der vor Ort Kranke und Alte pflegt.
Eine Woche lang hat ein dreiköpfiges TV-Team von Arte die deutschen Kapuziner in Fushë-Arrëz im Norden Albaniens begleitet. Das Ergebnis ist ein beeindruckender 30-minütiger Dokumentar-Film, der bis zum Frühjahr 2030 in der Mediathek des Sender zu sehen ist.
„Ich freue mich sehr, dass das Team unsere Arbeit so nah und einfühlsam begleitet hat“, sagt Br. Jeremias Borgards, der als Priester und Krankenpfleger in Albanien arbeitet. Die Dokumentation aus der Reihe „Re: Wie wir ticken. Reportagen aus Europa“ von Arte zeigt die Arbeit des Kapuziners, der Kranke und Alte pflegt, um die sich niemand anders kümmert. Das geschieht unter anderem durch Hausbesuche, für die der franziskanische Ordensmann stundenlang durchs Gebirge fährt. Begleitet wird Br. Jeremias von dem 18-jährigen Angelos Delija, der – im Gegensatz zu vielen anderen jungen Menschen, die abwandern – im Land bleiben und sich engagieren will.
Die Doku zeigt hautnah die harte Lebensrealität der Menschen in den Bergen Nordalbaniens. Ein Leben, dass von Armut und Abwanderung geprägt ist. Auch das Engagement der Brüder vor Ort ist Teil der Dokumentation. „Wir haben für den Film nicht eine Szene gestellt, alles ist absolut authentisch und nur durch Beobachtung und Begleitung durch das TV-Team entstanden“, freut Br. Jeremias über das sehenswerte Ergebnis.
Den Film können Sie sich hier anschauen. Mehr über die deutschen Kapuziner in Albanien finden Sie hier.
