
FOTO: KAPUZINER/LEDERSBERGER
Br. Christophorus Goedereis bleibt Delegat für Belgien und Niederlande
Die Kapuzinerklöster in Belgien und Niederlande sind in der Delegation „Lage Landen“ organisiert. Alter und neuer Delegat ist Br. Christophorus Goedereis. Auch die Brüder für den Delegationsrat wurden bestimmt.
Br. Helmut Rakowski, Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz mit Klöstern in vier Ländern, hat Br. Christophorus Goedereis zum Delegaten der Delegation „Lage Landen“ bestimmt. Der Delegat vertritt den Provinzial in allen internen und externen Personal- und Verwaltungsangelegenheiten in Belgien und Niederlande. Er ist der Ansprechpartner für die Kapuziner in der Delegation und vertritt den Orden gegenüber den kirchlichen und staatlichen Stellen.
Br. Christophorus Goedereis geht in seine zweite Amtszeit mit dieser Aufgabe. Der franziskanische Ordensmann und Priester wurde 1965 in Nordhorn nahe der niederländischen Grenze geboren und lebt seit 2022 in den Niederlanden. Zuvor war er viele Jahre Provinzial der Deutschen Kapuzinerprovinz.
Der Ernennung durch den gewählten Provinzial ging eine Anhörung der Brüder in den Klöstern der beiden Länder voraus. Die Arbeit des Delegaten wird durch einen Delegationsrat unterstützt, dem die Brüder Ad Vermeulen aus Breda (Niederlande) und Marcin Derdziuk aus Antwerpen (Belgien) angehören.
In Belgien leben die Kapuziner in Klöstern in Antwerpen, Herentals und Meersel-Dreef, in den Niederlanden gibt es zwei Niederlassungen in Breda und Velp. Ins Emmauskloster in Velp waren die Kapuziner Anfang des Jahres 2025 mit einer internationalen Gemeinschaft zurückgekehrt (mehr zum Neustart in Velp lesen Sie hier). Dort lebt auch Br. Christophorus.
Insgesamt leben etwa 50 Kapuziner in beiden Ländern. Seit 2020 gehören die Niederlande zur Deutschen Kapuzinerprovinz, seit 2023 auch die Brüder in Belgien.
„Wir sind eine kleine, aber sehr lebendige Gruppe“, sagt Br. Christophorus Goedereis. „Unsere Delegation besteht aus zwei Konventen für alte und pflegebedürftige Brüder sowie aus drei internationalen jungen Gemeinschaften, die Teil des San-Lorenzo-Projektes unseres Ordens sind. In einer der säkularisiertesten Gegenden Europas versuchen wir, die Flamme unseres Charismas neu zu entzünden – und stoßen dabei auf viel Interesse und Aufmerksamkeit.“
