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BR. JEAN DAMASCÈNE DE LA JAVIE

wur­de 1890 im fran­zö­si­schen La Javie gebo­ren. 1924 leg­te er sei­ne ewi­gen Gelüb­de als Kapu­zi­ner ab, 1928 wur­de er zum Pries­ter geweiht. Er starb 1979.

17. Febru­ar 2026

Br. Jean Damascène de la Javie: Mut und Hoffnung in Kriegszeiten

Im zwei­ten Welt­krieg muss­ten hun­dert­tau­sen­de Fran­zo­sen als Zwangs­ar­bei­ter in Nazi-Deutsch­land arbei­ten. Muti­ge Pries­ter wie der Kapu­zi­ner Jean Dama­scè­ne de la Javie (1890–1979) stan­den ihnen heim­lich zur Sei­te – unter Lebensgefahr.

Am 13. Dezem­ber 2025 wur­den fünf­zig Fran­zo­sen von der katho­li­schen Kir­che fei­er­lich als „Mär­ty­rer des Apos­to­lats” aner­kannt, weil sie wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs die Stra­pa­zen des Zwangs­ar­beits­diens­tes („Ser­vice du tra­vail obli­ga­toire“, STO) bis zum höchs­ten Opfer ertra­gen hat­ten. Ein bewe­gen­der Anlass, an dem ich auch an mei­nen Kapu­zi­ner-Mit­bru­der Jean-Dama­scè­ne de la Javie den­ken muss­te. Auch er war sei­ner­zeit mit der Erfah­rung des STO kon­fron­tiert und teil­te in Stil­le, Treue und Hin­ga­be das Schick­sal so vie­ler Män­ner, die von der Geschich­te geprüft wur­den und die ihrem Gewis­sen bis zum Ende treu blieben.

Die­ser Pflicht­ar­beits­dienst, also die im Jahr 1943 vom Vichy-Regime ein­ge­führ­te Zwangs­re­kru­tie­rung und Depor­ta­ti­on fran­zö­si­scher Arbei­ter nach Nazi-Deutsch­land, bleibt eines der größ­ten Trau­ma­ta der fran­zö­si­schen Geschich­te. Es war eine bru­ta­le Ent­wur­ze­lung, die vom fran­zö­si­schen Staat nach dem Vor­bild des Mili­tär­diens­tes ein­ge­führt wur­de und jun­ge, wehr­fä­hi­ge Män­ner der Jahr­gän­ge 1920, 1921 und 1922 zwang, in Deutsch­land zu arbeiten.

Fast 300.000 Fran­zo­sen im Alter von 19 bis 25 Jah­ren wur­den auf die­se Wei­se zum Dienst ein­ge­zo­gen. Die Ver­wei­ge­rung zog schwe­re Stra­fen nach sich: Geld­stra­fen, Frei­heits­stra­fen oder Repres­sa­li­en gegen die Fami­lie. Um sich der STO zu ent­zie­hen, muss­te man unter­tau­chen, sich gefälsch­te Papie­re beschaf­fen und sich auf Hilfs­netz­wer­ke stützen.

Kirchliches Leben im Verborgenen und unter Lebensgefahr

Ins­ge­samt wur­den etwa 600.000 Fran­zo­sen Opfer ver­schie­de­ner For­men von Zwangs­ar­beit. Unter den Rekru­tier­ten bil­de­te sich nach und nach ein kirch­li­ches Netz­werk. Da die­se Män­ner nicht dem Kriegs­recht unter­la­gen, hat­ten sie eine gewis­se Auto­no­mie. Ein ver­bor­ge­nes, aber sehr rea­les kirch­li­ches Leben orga­ni­sier­te sich, das weder offi­zi­ell aner­kannt noch for­mell ver­bo­ten war. Die­se Akti­vi­tä­ten weck­ten natür­lich die Besorg­nis der Nazi-Behör­den, da sie sich ihrer Kon­trol­le ent­zo­gen und einen Nähr­bo­den für spi­ri­tu­el­len und ideo­lo­gi­schen Wider­stand bildeten.

Im Dezem­ber 1943 wur­den alle katho­li­schen Akti­vi­tä­ten unter den „Zivil­ar­bei­tern” offi­zi­ell ver­bo­ten. Eine deut­sche Ver­ord­nung schrieb die Eli­mi­nie­rung aller Per­so­nen vor, die eine reli­giö­se Mis­si­on unter fran­zö­si­schen Arbei­tern aus­üb­ten. Von da an befan­den sich die nach Deutsch­land geschick­ten Pries­ter, die mit ihrer Sou­ta­ne über den Schul­tern die zur Zwangs­ar­beit ver­pflich­te­ten Arbei­tern beglei­te­ten, in Lebensgefahr. 

Die­je­ni­gen, die durch­hiel­ten, wur­den eini­ge Mona­te spä­ter ver­haf­tet, ver­ur­teilt und ermor­det. Zu ihnen zäh­len auch die fünf­zig Mär­ty­rer des Apos­to­lats, von denen bereits die Rede war. Die Aus­sa­gen der Über­le­ben­den zeu­gen von ihrer uner­schüt­ter­li­chen Treue zu den Ent­schei­dun­gen, die sie dazu gebracht hat­ten, ihren Brü­dern im Pflicht­ar­beits­dienst zu die­nen und trotz der all­ge­gen­wär­ti­gen Todes­ge­fahr ihrem Enga­ge­ment treu zu bleiben.

Jean Damascène de la Javie: eine Berufung, geprägt von Prüfungen

In die­se Geschich­te fügt sich der Wer­de­gang des Kapu­zi­ners Jean Dama­scè­ne de la Javie ein, den man anhand sei­ner eige­nen Schrif­ten und den Zeug­nis­sen sei­ner Mit­brü­der nach­voll­zie­hen kann. Er wur­de am 27. Novem­ber 1890 in La Javie als Alfred Buis­son in eine christ­li­che Fami­lie gebo­ren und wuchs in einem kin­der­rei­chen Haus­halt auf, in dem Arbeit und Glau­be den All­tag bestimmten.

Nach dem Besuch der Schu­le und einer Sekun­dar­schul­aus­bil­dung, wäh­rend der er oft wegen sei­ner Aus­rut­scher zurecht­ge­wie­sen und sogar bestraft wur­de, trat er im August 1914, noch nicht ein­mal sech­zehn Jah­re alt, ins Novi­zi­at ein. Da er als zu jung ange­se­hen wur­de, wur­de er auf­ge­for­dert, „in der Welt zu war­ten”, und nahm ver­schie­de­ne Jobs an, um Erfah­run­gen zu sam­meln: unter ande­rem als Stra­ßen­bahn­an­ge­stell­ter und Hafenarbeiter.

Im März 1917 trat er in das 111. Infan­te­rie­re­gi­ment ein, wur­de im Kampf ver­wun­det und dien­te anschlie­ßend in Marok­ko, bevor er 1918 end­gül­tig in das Novi­zi­at in Lyon ein­trat. Und so wur­de er zum „Bru­der Jean Dama­scè­ne de la Javie“. Der jun­ge Ordens­mann leg­te 1924 sei­ne ewi­gen Gelüb­de ab und wur­de 1928 in der Trap­pis­ten­ab­tei von Aiguebel­le zum Pries­ter geweiht. Sein apos­to­li­sches Leben kon­zen­trier­te sich auf Gemein­de­mis­sio­nen, Exer­zi­ti­en und die Ver­brei­tung des Fran­zis­ka­ner-Dritt­or­dens, wobei er gleich­zei­tig sei­ne Lei­den­schaft für Geschich­te und Archi­ve pflegte.

Der Zwei­te Welt­krieg bedeu­tet dann einen ent­schei­den­den Bruch in sei­nem Leben. 1940 zum Mili­tär­dienst ein­be­ru­fen, ver­sucht er ver­geb­lich, den Dienst im Büro zu ver­mei­den, um an die Front zu kom­men. Er wird an die Som­me geschickt, erlebt Feu­er, Nie­der­la­ge und Flucht, bevor er im Som­mer 1940 in sein Klos­ter in Cler­mont zurückkehrt.

Zwangsarbeit und Seelsorge in München

Dort nimmt er sofort sei­nen Dienst wie­der auf, wird jedoch 1942 nach Mar­seil­le ver­setzt. Als er zu einer Mis­si­on in die Ardè­che geschickt wird, kommt es zu einem Gespräch mit einem Jesui­ten­pa­ter, der sei­nen Wunsch äußert, als Arbei­ter ein­ge­stellt zu wer­den und als ille­ga­ler Pries­ter mit den zum Arbeits­dienst ein­ge­zo­ge­nen Män­nern zu gehen.

Die­se Gesprä­che über­zeu­gen ihn schnell davon, dass man die in Deutsch­land arbei­ten­den Fran­zo­sen nicht ohne geist­li­che Hil­fe las­sen soll­te. „Mei­ne Mit­brü­der ermu­tig­ten mich. Am 3. Mai leg­te ich dem Pro­vin­zi­al­mi­nis­ter mein Vor­ha­ben in einem Brief dar, und er ant­wor­te­te am 7. Mai und drück­te sei­ne Freu­de dar­über aus: Ich bewun­de­re Ihren Mut und bin ger­ne bereit, Ihnen bei der Ver­wirk­li­chung Ihres Vor­ha­bens zu hel­fen, das Hel­den­tum erfordert.“

Am 26. Juli geht es los: Aus­ge­stat­tet mit einem Cele­bret, das sei­ne bür­ger­li­che Iden­ti­tät bestä­tig­te, erscheint er in welt­li­cher Klei­dung im Büro für frei­wil­li­ge Anstel­lun­gen. Man zögert, ihn wegen sei­nes zu nied­ri­gen Blut­drucks auf­zu­neh­men, aber ein befreun­de­ter Arzt schal­tet sich dis­kret ein.  Am 8. August kommt Br. Jean nach Mün­chen, zum Kapu­zi­ner­platz, wo ihn die Fir­ma Met­ze­l­er für die Her­stel­lung von Syn­the­se­kau­tschuk ein­stellt. Sei­ne Auf­ga­be ist es, Stoff­strei­fen für Rei­fen zuzuschneiden.

Br. Jean Dama­s­ce­ne ist im fran­zö­si­schen Lager unter­ge­bracht, eine hal­be Stun­de Fuß­weg von sei­nem Arbeits­platz ent­fernt. Als Teil eines Teams, das mal tags­über, mal nachts im Ein­satz war, gerät er mehr­fach unter Beschuss. Anfangs kann er nur sonn­tags die Mes­se lesen und beich­tet auf Latein bei einem deut­schen Pries­ter. Doch bald ent­de­cken sei­ne Kame­ra­den, dass er Pries­ter ist, einer von ihnen fällt ihm um den Hals mit den Wor­ten: „Und ich bin vom Franziskanerorden!“

Der Lager­lei­ter ver­traut ihm dar­auf­hin die Sozi­al­hil­fe und die Biblio­thek an. So ent­deckt er wei­te­re heim­li­che Pries­ter, dar­un­ter Pater San­ter, einen Assump­tio­nis­ten, der ihn mit der von Abbé Rod­hain orga­ni­sier­ten heim­li­chen Seel­sor­ge in Ver­bin­dung bringt. Sei­ne Auf­ga­be besteht dar­in, Beich­ten abzu­neh­men, Ein­zel­un­ter­richt im Kate­chis­mus zu ertei­len und Mes­sen zu orga­ni­sie­ren. Zu Weih­nach­ten, um Mit­ter­nacht, pre­digt er auf Fran­zö­sisch, nach­dem er eini­ge Wor­te in ihrer Spra­che an die anwe­sen­den Ita­lie­ner gerich­tet hat.

Messe feiern in zerstörten Kirchen

Bald wird er auch außer­halb des Lagers die Mes­se fei­ern, in den Kryp­ten der Kir­chen, deren Ober­bau­ten durch Bom­ben­an­grif­fe zer­stört wur­den. Oft wer­den sie durch Flie­ger­alarm unter­bro­chen, und in sol­chen Fäl­len erteilt er manch­mal kol­lek­ti­ve Abso­lu­tio­nen. Er ver­gisst auch einen Kol­le­gen nicht, der zum Arbeits­dienst ein­ge­zo­gen wur­de, aber weit von ihm ent­fernt ist; er trös­tet ihn durch sei­nen Briefwechsel.

Dann drän­gen ihn sei­ne Arbeits­kol­le­gen, die Fir­ma Met­ze­l­er zu ver­las­sen und Kran­ken­pfle­ger in der Kli­nik Maria-The­re­sa zu wer­den. Die­se Kli­nik wird von Non­nen geführt, die ihm hel­fen, Lebens­mit­tel­pa­ke­te den in Dach­au inhaf­tier­ten Bischof von Cler­mont zu packen. Er kann nun regel­mä­ßig Reli­gi­ons­un­ter­richt geben, Exer­zi­ti­en orga­ni­sie­ren und Erwach­se­nen­tau­fen durch­füh­ren. Dar­über hin­aus wird er zum Seel­sor­ger der Jugend­bau­stel­len ernannt. Er besucht fran­zö­si­sche Kran­ken­haus­pa­ti­en­ten, wofür er einen offi­zi­el­len Pas­sier­schein erhal­ten hat.

Inmit­ten all die­ser apos­to­li­schen Arbeit sieht er am 30. April die ame­ri­ka­ni­schen Pan­zer anrol­len, wäh­rend wei­ße Tücher aus den Fens­tern hän­gen. Er wird zum Seel­sor­ger der Rück­füh­rungs­mis­si­on ernannt und trägt wie­der das Ordenskleid. 

Am 7. Juni ist er zurück in Mar­seil­le. Die Kom­mu­nis­ten im Repa­tri­ie­rungs­zen­trum wol­len ihn erschie­ßen, weil er frei­wil­lig nach Deutsch­land gegan­gen ist. Er wird wütend, schreit, schlägt mit der Faust auf den Tisch und for­dert die Ehren­le­gi­on, einen Ver­dienst­or­den. Am Ende sind sei­ne Anklä­ger so sehr unter­le­gen, dass ihnen nichts ande­res übrig­bleibt, als ihn an die Mili­tär­si­cher­heit zu über­stel­len. Dort wird alles gere­gelt. Er erhält aller­dings nicht das rote Band der Ehren­le­gi­on, son­dern er muss sogar die in Paris erhal­te­ne Prä­mie von 1000 Francs zurück­zah­len, da er weder depor­tiert noch zur Arbeit ver­pflich­tet wur­de. Die Seel­sor­ge für Kriegs­ge­fan­ge­ne stellt ihm zwei Mona­te spä­ter eine Beschei­ni­gung aus, aus der her­vor­geht, dass er im Rah­men des Wider­stands nach Deutsch­land gegan­gen war und dort wirk­sa­me Arbeit in der gehei­men Seel­sor­ge für Depor­tier­te geleis­tet hatte.

Die Zeit der stillen Fruchtbarkeit

Ab 1945 nahm Pater Jean-Dama­scè­ne sei­ne Tätig­keit als Pre­di­ger und sei­nen Dienst im Orden wie­der voll auf. Er war nach­ein­an­der in Mar­seil­le bei Fami­li­en, dann in Bas­tia und schließ­lich in Besan­çon tätig. Er war damals 74 Jah­re alt. Sich selbst treu blei­bend, war er wei­ter­hin von vor­bild­li­cher Stren­ge: pünkt­lich in der Ein­hal­tung der Regeln und streng in sei­ner Lebens­wei­se. So schlief er auf einem pro­vi­so­ri­schen Bett aus drei Bret­tern, die auf Böcken lagen, trug San­da­len mit Holz­soh­len und bewahr­te sogar in einer Ecke sei­ner Zel­le, getreu der Kapu­zi­ner-Tra­di­ti­on, ein Bün­del Reb­holz als Kis­sen auf, das für sein Begräb­nis vor­be­rei­tet war. Sei­ne letz­te Pre­digt­rei­se unter­nahm er im Alter von 76 Jah­ren nach Saint-Éti­en­ne-de-Lug­darès. Von da an wid­me­te er sich haupt­säch­lich der Restau­rie­rung und Orga­ni­sa­ti­on der Klosterbibliothek.

All­mäh­lich ver­schlech­tert sich sein Gesund­heits­zu­stand. Der Arzt dia­gnos­ti­ziert eine besorg­nis­er­re­gen­de Herz­schwä­che und schreibt ihm eine radi­ka­le Ver­lang­sa­mung des Lebens­sti­les vor: etwa ein Ende der strengs­ten Vor­schrif­ten, eine obli­ga­to­ri­sche Ruhe­pau­se und die Akzep­tanz eines beque­me­ren Bet­tes. Der Ordens­mann gehorcht zwar, nimmt sich jedoch eini­ge Frei­hei­ten her­aus, ins­be­son­de­re lan­ge Gebets­zei­ten im Chor und Besu­che in der Biblio­thek. Gegen­über sei­nen Mit­brü­dern bewahrt er sich sei­ne sprit­zi­ge Schlag­fer­tig­keit, auch wenn man merkt, dass sei­ne Ener­gie nachlässt.

Am 8. Juli 1979 kommt unse­re Schwes­ter Tod zu ihm. Damit endet der Lebens­weg eines Man­nes und eines Kapu­zi­ner­bru­ders, der wie die von der Kir­che aner­kann­ten Mär­ty­rer des Apos­to­lats eine unauf­fäl­li­ge, aber uner­schüt­ter­li­che Treue ver­kör­pert. Eine Hei­lig­keit des All­tags, die im Gehor­sam gegen­über dem Gewis­sen und in der Selbst­hin­ga­be geschmie­det wurde.

Br. Jean Dama­s­ce­ne starb nicht im stren­gen Sin­ne als Mär­ty­rer, aber er erleb­te etwas, das man als inne­res und frei­wil­li­ges Mar­ty­ri­um bezeich­nen könn­te: das Mar­ty­ri­um des bewuss­ten Risi­kos, des frei­wil­li­gen Ver­zichts, der täg­li­chen Kon­fron­ta­ti­on mit Angst, Ein­sam­keit und Unver­ständ­nis, aus Lie­be zu den See­len, die sei­ner Für­sor­ge anver­traut waren.

Vorbild an Mut und Klarheit

Sein Hel­den­tum hat nichts Spek­ta­ku­lä­res. Es ent­springt weder Ideo­lo­gie noch Roman­tik, son­dern einer evan­ge­li­schen Klar­heit: Not erken­nen, die spi­ri­tu­el­le Dring­lich­keit erken­nen und ohne Berech­nung reagie­ren. Mit sei­ner Ent­schei­dung, als ille­ga­ler Arbei­ter­pries­ter nach Deutsch­land zu gehen, hat er eine Tat voll­bracht, in der Geschich­te, Glau­be und mensch­li­che Frei­heit zusam­men­kom­men. Durch sein Vor­bild erin­nert er dar­an, dass kein Sys­tem, wie unter­drü­cke­risch es auch sein mag, die Wür­de des Men­schen neh­men oder den Durst nach Sinn und Tran­szen­denz voll­stän­dig ersti­cken kann und darf.

Und so gehö­ren die Prü­fun­gen des STO, das Zeug­nis der Mär­ty­rer des Apos­to­lats, aber auch das ein­fa­che und auf­rich­ti­ge Leben unse­res Bru­ders Jean Dama­scè­ne de la Javie kei­nes­wegs der Ver­gan­gen­heit an, son­dern blei­ben Ori­en­tie­rungs­punk­te für uns Kapu­zi­ner des 21. Jahr­hun­derts wie auch für alle Män­ner und Frau­en unse­rer Zeit. Sie ermah­nen uns, wach­sam gegen­über Angrif­fen auf die Frei­heit des Men­schen zu blei­ben, das Ver­ges­sen als einen zwei­ten Tod abzu­leh­nen und die Prü­fun­gen von ges­tern zur Quel­le der Klar­heit, des Mutes und der Hoff­nung von heu­te wer­den zu lassen.

Autor: Br. Jean-Mar­cel Ros­si­ni, fran­zö­si­scher Kapuziner
Über­set­zung: DeepL, Bear­bei­tung und Kür­zung: Tobi­as Rauser

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