
FOTO: Franciscans International
Jahresbericht von Franciscans International veröffentlicht
Franciscans International (FI) hat den Jahresbericht veröffentlicht. Darin zieht die Organisation Bilanz ihrer Arbeit bei den Vereinten Nationen in den Bereichen Umweltgerechtigkeit, Menschenrechte, Migration und Frieden.
Weltweit arbeitet Franciscans International (FI), eine Nicht-Regierungs-Organisation der franziskanischen Familie, mit franziskanischen Gemeinschaften und Partnerorganisationen zusammen. Im Jahr 2025 reichte FI 42 Beiträge bei den Vereinten Nationen ein und wirkte an neun UN-Ergebnisdokumenten mit. In 77 Prozent der Fälle fanden ihre Empfehlungen Eingang in Berichte der Vereinten Nationen. Zudem organisierte die Organisation Konsultationen vor Ort und beteiligte sich an zahlreichen Fachveranstaltungen und Konferenzen.
Der Vorsitzende des Internationalen Vorstandes, der Franziskaner Michael A. Perry, betont die Bedeutung des franziskanischen Einsatzes für Menschenrechte und Umweltschutz. 2025 sei ein schwieriges Jahr gewesen, das von einem Mangel an Dialog und Zusammenarbeit der internationalen Gemeinschaft geprägt war.
„Der globale Einsatz für Menschenrechte, Umweltschutz und ein internationales System, das auf Rechtsstaatlichkeit und Zusammenarbeit beruht, ist ernsthaft bedroht“, betont der Ordensmann. Der Einsatz für die Vereinten Nationen und die Möglichkeit, dort den Stimmen der Ausgegrenzten Gehör zu verschaffen, sei wichtiger denn je. „Unser franziskanisches Engagement für die Aufgabe der Vereinten Nationen bleibt unerschütterlich“, sagt Michael A. Perry.
Franciscans International besitzt allgemeinen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Seit 1989 vertritt die Organisation die Anliegen der franziskanischen Familie bei den Vereinten Nationen und setzt sich für Menschenwürde und die Bewahrung der Schöpfung ein.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Franciscans International. Den Jahresbericht in deutscher Sprache können Sie hier herunterladen.
