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FOTO: KAPU­ZI­NER

Mission in Albanien

Br. Andre­as, Br. Chris­ti­an, Sr. Gra­ti­as und Br. Jere­mi­as leben und arbei­ten im alba­ni­schen Fushë-Arrëz 

26. Febru­ar 2026

Jugendfastenopfer des Bistums Dresden Meißen für Kapuziner in Albanien

Jugend­li­che aus dem Bis­tum Dres­den Mei­ßen sam­meln in die­sem Jahr mit dem Jugend­fas­ten­op­fer Spen­den für medi­zi­ni­sche Hil­fe im alba­ni­schen Fus­hë-Arrëz, wo die Kapu­zi­ner aktiv sind. 

Mit dem Jugend­fas­ten­op­fer 2026 wol­len Jugend­li­che aus dem Bis­tum Dres­den-Mei­ßen ein Zei­chen der Soli­da­ri­tät set­zen: Wie das Bis­tum mit­teilt, kom­men die Spen­den in die­sem Jahr der Mis­si­on der Kapu­zi­ner in Fus­hë-Arrëz in Alba­ni­en zugu­te. Die Akti­on beginnt am Ascher­mitt­woch und endet zu Ostern. Spen­den sind jedoch das gan­ze Jahr über mög­lich. Die Initia­ti­ve für das dies­jäh­ri­ge Pro­jekt geht auf einen jun­gen Erwach­se­nen aus dem Bis­tum zurück. Ziel ist es laut Bis­tum, die Arbeit der Kapu­zi­ner in der nord­al­ba­ni­schen Klein­stadt nach­hal­tig zu unterstützen.

Alba­ni­en ist ein ver­gleichs­wei­se klei­nes Land auf dem Bal­kan mit rund zwei Mil­lio­nen Ein­woh­nern. Seit Jah­ren sinkt die Bevöl­ke­rungs­zahl deut­lich – ins­be­son­de­re jun­ge, gut aus­ge­bil­de­te Men­schen ver­las­sen das Land. Zurück blei­ben häu­fig älte­re und kran­ke Men­schen, die auf Unter­stüt­zung ange­wie­sen sind. In Fus­hë-Arrëz enga­gie­ren sich Kapu­zi­ner gemein­sam mit einer Fran­zis­ka­n­er­schwes­ter für die Bevöl­ke­rung. Neben Seel­sor­ge und einem Kin­der­gar­ten betrei­ben sie vor allem eine Ambu­lanz für Men­schen, die sich ärzt­li­che Ver­sor­gung sonst nicht leis­ten könnten.

Das staat­li­che Gesund­heits­sys­tem ist vie­ler­orts unzu­rei­chend, vie­le Behand­lun­gen müs­sen pri­vat bezahlt wer­den. Für zahl­rei­che Fami­li­en ist das nicht finan­zier­bar. An den Behand­lungs­ta­gen suchen bis zu 50 Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten die Ambu­lanz auf. Die Arbeit wird aus­schließ­lich durch Spen­den ermög­licht. Den­noch fehlt es oft am Nötigs­ten: Ver­bands­ma­te­ri­al, Medi­ka­men­te, Des­in­fek­ti­ons­mit­tel – selbst Schmerz­mit­tel sind kei­ne Selbstverständlichkeit.

Unter­stüt­zung erhält das Team vor Ort ab August durch Anton Schrei­ber, einem jun­gen Erwach­se­nen aus dem Bis­tum Dres­den Mei­ßen. Neben der Arbeit in der Ambu­lanz gehö­ren auch Haus­be­su­che in ent­le­ge­nen Berg­dör­fern zum Ein­satz­ge­biet – ver­bun­den mit schwie­ri­gen Stra­ßen­ver­hält­nis­sen und hohen Kos­ten (eine aktu­el­le Doku­men­ta­ti­on über die Arbeit fin­den Sie in der Arte-Media­thek). Die Hel­fer begeg­nen dort oft­mals dra­ma­ti­schen Lebens­si­tua­tio­nen: schwer erkrank­te Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, sozia­le Not­la­gen und unzu­rei­chen­de Wohn­ver­hält­nis­se. Hil­fe bedeu­tet hier nicht nur medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung, son­dern auch Ermu­ti­gung, prak­ti­sche Unter­stüt­zung und kon­kre­te Ver­bes­se­run­gen der Lebensbedingungen.

Das Jugend­fas­ten­op­fer bie­tet nach Bis­tums­an­ga­ben Jugend­grup­pen die Mög­lich­keit, sich mit einem euro­päi­schen Land aus­ein­an­der­zu­set­zen und sich aktiv für einen guten Zweck ein­zu­set­zen. Neben der klas­si­schen Kol­lek­te im Got­tes­dienst sind der Krea­ti­vi­tät kei­ne Gren­zen gesetzt. 

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