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18. März 2026

Kapuziner aus Albanien zu Besuch in Assisi

Gemein­sam haben die Kapu­zi­ner aus Alba­ni­en Assi­si besucht und konn­ten am Sar­ko­phag des hei­li­gen Fran­zis­kus beten. Ein inten­si­ves und berüh­ren­des Erleb­nis, wie Br. Andre­as Wal­ter­mann berichtet.

Vom 2. bis zum 5. März 2026 haben wir Kapu­zi­ner aus Alba­ni­en Assi­si besucht. Wir waren bei den Kapu­zi­nern ganz in der Nähe unter­ge­bracht und haben ihre Gast­freund­schaft erfah­ren. Anlass war die Öff­nung des Gra­bes des hei­li­gen Fran­zis­kus und die Aus­stel­lung sei­ner sterb­li­chen Über­res­te in der Unter­kir­che von San Fran­ces­co. So konn­ten wir auch früh mor­gens an der Leseho­re und der Lau­des direkt am glä­ser­nen Sar­ko­phag des Bru­ders Fran­zis­kus teil­neh­men – für mich und für uns alle ein beson­de­res Erleb­nis. Berüh­rend, nah und her­aus­for­dernd zugleich.

Mas­sen von Men­schen hat­ten sich online ange­mel­det und der Strom der Pil­ger von mor­gens 8.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr riss nicht ab. Alles war gut orga­ni­siert. Am Tag nach unse­rer Ankunft fan­den auch wir uns mor­gens recht­zei­tig vor der Basi­li­ka San Fran­ces­co ein und war­te­ten mit cir­ca 400 bis 500 ande­ren Men­schen auf den Ein­lass. Die Stim­mung war gelöst und erwar­tungs­voll. In andäch­ti­ger Stil­le, mit Ges­ten der Ver­eh­rung des Hei­li­gen und des per­sön­li­chen Geden­kens wur­den die Men­schen dann am Sar­ko­phag vor­bei geschleust. Wir konn­ten dort in der Nähe noch eine Zeit lang in stil­lem Gebet verweilen.

Natür­lich hat­ten wir noch ein beglei­ten­des Pro­gramm. Jeder Bru­der hat­te einen Impuls für die jewei­li­gen Orte vor­be­rei­tet, die wir besuch­ten: San Dami­a­no, der Ort der Begeg­nung mit Jesus Chris­tus am Kreuz und in der Nähe mit den Aus­sät­zi­gen, der Dom San Rufi­no mit dem Tauf­stein, die Kir­che San­ta Chia­ra mit dem Kreuz aus San Dami­a­no, Maria Mag­gio­re, die frü­he­re Bischofs­kir­che von Assi­si und heu­te die Grab­le­ge des hei­li­gen Car­lo Acu­tis, die Car­ce­ri mit den ein­sa­men Rück­zugs­or­ten und schließ­lich Por­ti­unco­la, das dama­li­ge Zen­trum der Bru­der­schaft und der Ster­be­ort des hei­li­gen Franziskus.

Eine beson­de­re Erfah­rung war auch der Besuch in Spel­lo bei den Kapu­zi­nern, die dort als San-Loren­zo-Gemein­schaft leben – ein­fach, ohne Ange­stell­te, ver­bun­den mit den Bewoh­nern des klei­nen umbri­schen Städt­chens mit den ver­win­kel­ten und engen Gassen.

Wir hat­ten Zeit zum Gebet, zur Stil­le, zur Erin­ne­rung an Fran­zis­kus und zum Nach­den­ken über sein blei­ben­des Ver­mächt­nis und unser fran­zis­ka­nisch-kapu­zi­ni­sches Cha­ris­ma in der heu­ti­gen Zeit, das immer noch auf so viel­fäl­ti­ge Wei­se stark und leben­dig ist. Und wir waren gemein­sam als Brü­der aus drei Län­dern – Alba­ni­en, Ita­li­en und Deutsch­land – unter­wegs, ver­eint im Dasein und im Wir­ken für die Men­schen in Alba­ni­en und mit ihnen.

Die nahe Begeg­nung mit dem hei­li­gen Fran­zis­kus war uns eine inten­si­ve Ermu­ti­gung für unse­ren Weg und eine Inspi­ra­ti­on auf Zukunft hin.

Text: Br. Andre­as Waltermann

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