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FOTO: KAPU­ZI­NER Sibolga

KAPUZINER IN SIBOLGA

Die Kapu­zi­ner unter­stüt­zen die not­lei­den­de Bevöl­ke­rung mit aller Kraft

5. Dezem­ber 2025

Kapuziner in Sumatra nehmen nach Überschwemmungen Vertriebene auf

Sint­flut­ar­ti­ge Regen­fäl­le und ein Erd­rutsch haben im indo­ne­si­schen Sibol­ga eine Tra­gö­die mit Toten und Ver­let­zen aus­ge­löst. Die Kapu­zi­ner vor Ort ver­su­chen,  den in Not gera­te­nen Men­schen zu helfen. 

„Das Schlimms­te ist vor­bei, aber die Not­la­ge bleibt bestehen. Die Über­schwem­mun­gen und Erd­rut­sche haben gan­ze Dör­fer zer­stört. Vie­le Men­schen sind obdach­los gewor­den. Jetzt ver­su­chen die Ret­tungs­kräf­te, die Ver­trie­be­nen zu errei­chen: Bei eini­gen ist das mög­lich, bei ande­ren nicht, weil die Gebie­te noch immer von der Außen­welt abge­schnit­ten sind“, berich­tet Br. Yoseph Nor­bert Sina­ga, Pro­vin­zi­al der Kapu­zi­ner­pro­vinz in Sibol­ga im Nor­den der indo­ne­si­schen Insel Suma­tra, gegen­über Fides, dem Pres­se­or­gan der Päpst­li­chen Missionswerke.

Der tro­pi­sche Wir­bel­sturm „Sen­yar“ hat in der Regi­on sint­flut­ar­ti­ge Regen­fäl­le, Über­schwem­mun­gen und Erd­rut­sche ver­ur­sacht und zahl­rei­che Tote gefor­dert. Vie­le Men­schen wer­den noch ver­misst. Ins­ge­samt rund 1,5 Mil­lio­nen Men­schen sind betrof­fen und mehr als 570.000 Men­schen wur­den vertrieben.

Die Kapu­zi­ner in Sibol­ga haben Hilfs­pro­gram­me auf den Weg gebracht, in deren Rah­men sie den Men­schen bei der Eva­ku­ie­rung hal­fen, Hilfs­gü­ter bereit­stell­ten und die Ver­trie­be­nen in das Gebiet der Diö­ze­se Sibol­ga beglei­te­ten. „Jetzt lei­den wir unter dem Man­gel an Was­ser und Strom, aber vor allem das Feh­len von Trink­was­ser ist ein gro­ßes Pro­blem. Auch wir Mön­che in den Klös­tern haben kein Was­ser und holen es aus Quel­len im Wald“, berich­tet Bru­der Sina­ga, „Es gibt Tau­sen­de von Men­schen im Gebiet von Sibol­ga, die alles ver­lo­ren haben und obdach­los sind. Jetzt müs­sen wir ihnen lang­sam hel­fen, wie­der ein nor­ma­les Leben auf­zu­neh­men, ange­fan­gen mit dem Wie­der­auf­bau ihrer Häuser“.

Die Kapu­zi­ner sind eine wich­ti­ge Prä­senz in die­sem Gebiet, wo die ers­te Fran­zis­ka­ner­ge­mein­schaft vor über 100 Jah­ren gegrün­det wur­de: Heu­te zeu­gen etwa 65 Brü­der und über 30 Novi­zen vom Cha­ris­ma des hei­li­gen Franz von Assi­si in einem Gebiet, in dem von drei Mil­lio­nen Ein­woh­nern, die mehr­heit­lich Mus­li­me sind, 200.000 Katho­li­ken leben. Vor eini­gen Mona­ten wur­de im Bei­sein des deut­schen Pro­vin­zi­al­mi­nis­ters Br. Hel­mut Rakow­ski die neue Kapu­zi­ner­pro­vinz Sibol­ga errichtet. 

Die Brü­der vor Ort haben die Türen ihres Klos­ters geöff­net und mehr als 200 Ver­trie­be­ne im Novi­zi­at auf­ge­nom­men: „Es sind Fami­li­en, Kin­der und älte­re Men­schen; sie leben bei uns, und die Ordens­leu­te ver­su­chen, ihnen nicht nur Nah­rung für den Kör­per, son­dern auch mora­li­schen und spi­ri­tu­el­len Trost zu spen­den. Die jun­gen Brü­der spie­len zum Bei­spiel mit den Kin­dern in einer Atmo­sphä­re fröh­li­cher Geschwis­ter­lich­keit, trotz die­ser Situa­ti­on der Unsi­cher­heit und des Leids. Wir wis­sen nicht, wie lan­ge die Ver­trie­be­nen bei uns blei­ben wer­den”, sagt er. „Jetzt brau­chen unse­re Brü­der und Schwes­tern sofor­ti­ge Hil­fe. Wir auch ver­su­chen, beim Wie­der­auf­bau ihrer Häu­ser zu hel­fen”, schließt er.

Hier kön­nen Sie die Kapu­zi­ner in Sibol­ga unterstützen. 

Quel­le: Fides

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