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Kapuziner stellen Räume für Hospiz-Projekt für Obdachlose zur Verfügung
Das Projekt LEO der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft mit dem Verein für Obdachlose hat seit Oktober eine neue Bleibe im Kapuzinerkloster Innsbruck gefunden.
Seit drei Jahren kümmert sich die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft um wohnungslose Menschen, die schwer erkrankt sind und im Sterben liegen. Mit ihrem Projekt „Leo“ begleitet und versorgt die Gemeinschaft diese Menschen am Lebensende. Seit Oktober stehen dem Hospiz-Projekt dafür zwei Räume im Kapuzinerkloster in Innsbruck zur Verfügung.
Am 30. Oktober 2025 eröffnete Bischof Hermann Glettler die Räume im Kloster Innsbruck und segnete sie. Die Räumlichkeiten dienen als Wärmestube und als kurzfristige Unterbringungsmöglichkeit und haben einen separaten Zugang. „Mit großer Achtsamkeit und Respekt begleitet das Team des Projekts LEO diese Menschen, bietet niederschwellige medizinische Versorgung, Beratung und vor allem: Zuhören und Dasein“, sagt Br. Joly Varghese Puthusserry, der als franziskanischer Ordensmann im Kloster lebt.
„Die für das Projekt bereitgestellten Räume im Kloster sollen ein Ort sein, an dem Menschen am Rand unserer Gesellschaft Zuwendung, medizinische Hilfe und menschliche Wärme erfahren dürfen“, sagt der Kapuziner und Priester. „Wir Kapuziner freuen uns sehr, dass das Projekt LEO bei uns im Kloster ein Zuhause gefunden hat. Wir wünschen dem Team, allen Beteiligten und den Menschen, die dort Unterstützung finden, Kraft und Gottes reichen Segen!“
