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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 10.8.25
Bruder Stefan

Offen sein für Gott, der in mein Leben tritt. Von dem her alle Begeis­te­rung und alle Freu­de kommt. „Seid wie Men­schen, die war­ten und sich erzäh­len las­sen von dem, der vom Leben berich­tet, der das Leben bringt. Das ist die Bot­schaft des heu­ti­gen Evan­ge­li­ums“, sagt Bru­der Ste­fan in sei­nem Impuls zum Evan­ge­li­um am neun­zehn­ten Sonn­tag im Jahreskreis.

 

[Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 12, Ver­se 32 bis 48]

In jener Zeit sprach Jesus zu sei­nen Jün­gern: Fürch­te dich nicht, du klei­ne Her­de! Denn euer Vater hat beschlos­sen, euch das Reich zu geben. Ver­kauft euren Besitz und gebt Almo­sen! Macht euch Geld­beu­tel, die nicht alt wer­den! Ver­schafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, im Him­mel, wo kein Dieb ihn fin­det und kei­ne Mot­te ihn frisst! Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz. Eure Hüf­ten sol­len gegür­tet sein und eure Lam­pen bren­nen! Seid wie Men­schen, die auf ihren Herrn war­ten, der von einer Hoch­zeit zurück­kehrt, damit sie ihm sogleich öff­nen, wenn er kommt und anklopft! Selig die Knech­te, die der Herr wach fin­det, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gür­ten, sie am Tisch Platz neh­men las­sen und sie der Rei­he nach bedie­nen. Und kommt er erst in der zwei­ten oder drit­ten Nacht­wa­che und fin­det sie wach – selig sind sie. Bedenkt: Wenn der Herr des Hau­ses wüss­te, in wel­cher Stun­de der Dieb kommt, so wür­de er ver­hin­dern, dass man in sein Haus ein­bricht. Hal­tet auch ihr euch bereit! Denn der Men­schen­sohn kommt zu einer Stun­de, in der ihr es nicht erwar­tet. Da sag­te Petrus: Herr, sagst du die­ses Gleich­nis nur zu uns oder auch zu allen? Der Herr ant­wor­te­te: Wer ist denn der treue und klu­ge Ver­wal­ter, den der Herr über sein Gesin­de ein­set­zen wird, damit er ihnen zur rech­ten Zeit die Tages­ra­ti­on gibt? Selig der Knecht, den der Herr damit beschäf­tigt fin­det, wenn er kommt! Wahr­haf­tig, ich sage euch: Er wird ihn über sein gan­zes Ver­mö­gen ein­set­zen. Wenn aber der Knecht in sei­nem Her­zen sagt: Mein Herr ver­spä­tet sich zu kom­men! und anfängt, die Knech­te und Mäg­de zu schla­gen, auch zu essen und zu trin­ken und sich zu berau­schen, dann wird der Herr jenes Knech­tes an einem Tag kom­men, an dem er es nicht erwar­tet, und zu einer Stun­de, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stü­cke hau­en und ihm sei­nen Platz unter den Ungläu­bi­gen zuwei­sen. Der Knecht, der den Wil­len sei­nes Herrn kennt, sich aber nicht dar­um küm­mert und nicht danach han­delt, der wird vie­le Schlä­ge bekom­men. Wer aber, ohne den Wil­len des Herrn zu ken­nen, etwas tut, was Schlä­ge ver­dient, der wird wenig Schlä­ge bekom­men. Wem viel gege­ben wur­de, von dem wird viel zurück­ge­for­dert wer­den, und wem man viel anver­traut hat, von dem wird man umso mehr verlangen.

 

Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net

 

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