
FOTO: KAPUZINER/TOBIAS RAUSER
Katholikentag 2026
13. bis zum 17. Mai in Würzburg
Voller Gebetsraum, gute Gespräche: Kapuziner auf dem Katholikentag
Mit 15 Kapuzinerbrüdern und einem Stand mit Gebetsraum waren die Kapuziner auf dem Katholikentag vertreten. In den Tagen in Würzburg wurde spürbar, wie groß die Sehnsucht nach Sinn und Spiritualität ist.
Vom 13. bis zum 17. Mai waren die Kapuziner auf dem Katholikentag 2026 in Würzburg präsent und aktiv. Die Brüder beteten zweimal am Tag mit zahlreichen Gästen in der Gebetsecke ihres Standes auf der Kirchenmeile das Mittags- und Abendgebet und kamen bei Cappuccino und Tee mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch.
Br. Helmut Rakowski, Provinzial der Kapuziner, der gemeinsam mit seinen Brüdern aus vielen Klöstern in Deutschland und Österreich an den drei Tagen am Stand aktiv und ansprechbar war, sagt: „Unsere Präsenz und unsere Einladung auf dem Katholikentag waren Ausdruck dessen, was wir als Kapuziner sein wollen und wie ich mir die Kirche der Zukunft vorstelle: Wir wollen einen Ort zum Ausruhen schaffen, bei einem Cappuccino oder Tee die Freude am Leben spüren und mit Bekannten und Unbekannten über Gott ins Gespräch kommen.“
Br. Helmut und seine Mitbrüder erlebten in den Tagen in Würzburg Besucherinnen und Besucher, die auf der Suche nach Gott sind. Die Kirche und die Orden sind dabei gefragt und geschätzt, wenn sie einen ehrlichem und offenen Austausch auf Augenhöhe leben. „Für mich war dieser Katholikentag eine gute und stärkende Erfahrung, für die ich dankbar bin“, sagt Br. Helmut.
In der Nachberichterstattung ist oft von einem politischen Katholikentag in Würzburg die Rede. „Das war auf jeden Fall so und der Einsatz für Demokratie ist unbedingt wichtig“, betont Br. Helmut. Würzburg war aber auch ein Ort spürbarer Sinnsuche. „Und so gibt es neben dem politischen Katholikentag auch den spirituellen Katholikentag, zu dem wir unseren Teil beigetragen haben.“
