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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 13.9.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium

DIE KAPU­ZI­NER WOL­LEN DAS WERT­VOLLS­TE TEI­LEN, DAS SIE BESIT­ZEN: DAS WORT GOT­TES. JEDE WOCHE UND ZU BESON­DE­REN FEI­ER­TA­GEN GEBEN VER­SCHIE­DE­NE KAPU­ZI­NER AUS DEN KON­VEN­TEN DER PRO­VINZ EINEN KUR­ZEN IMPULS ZUM EVANGELIUM.

Oft wer­den die Kapu­zi­ner­brü­der gefragt, was das Wert­volls­te in ihrem Klos­ter sei. Die Ant­wort: die hei­li­ge Schrift. Nach ihr rich­ten die Ordens­leu­te ihr Leben aus. Der Hei­li­ge Fran­zis­kus von Assi­si fand in die­sem Buch den Sinn und den Reich­tum sei­nes Lebens. Die Kapu­zi­ner fol­gen dem Bei­spiel des Hei­li­gen Fran­zis­kus auch heu­te und fin­den den Schatz ihres Lebens, das wah­re Gold (latei­nisch: Aurum), mit und in der Hei­li­gen Schrift.

Die Deut­schen Kapu­zi­ner pro­du­zie­ren ihren Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um mit ver­schie­de­nen Brü­dern, die an den unter­schied­li­chen Stand­or­ten in Deutsch­land leben und arbei­ten. So viel­fäl­tig wie die Per­sön­lich­kei­ten und die Wir­kungs­stät­ten, so bunt und indi­vi­du­ell akzen­tu­iert sind auch die Sonn­tag­s­im­pul­se zum Evan­ge­li­um. Der Pod­cast „AURUM“ erscheint jeden Sonn­tag und an beson­de­ren Feiertagen.

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 13.9.26

Bru­der Bernd Gott liebt uns. Was macht das mit dir und mit uns? Die­se Fra­ge stellt uns im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls Bru­der Bernd. Es ändert auf jeden Fall etwas an uns, des­sen ist Bru­der Bernd sich sicher. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 18, Ver­se 21 bis 35] In jener Zeit trat Petrus zu Jesus und frag­te: Herr, wie oft muss ich mei­nem Bru­der erge­ben, wenn er gegen mich sün­digt? Bis zu sie­ben­mal? Jesus sag­te zu ihm: Ich sage dir nicht: Bis zu sie­ben­mal, son­dern bis zu sieb­zig­mal sie­ben­mal. Mit dem Him­mel­reich ist es des­halb wie mit einem König, der beschloss, von sei­nen Knech­ten Rechen­schaft zu ver­lan­gen. Als er nun mit der Abrech­nung begann, brach­te man einen zu ihm, der ihm zehn­tau­send Talen­te schul­dig war. Weil er aber das Geld nicht zurück­zah­len konn­te, befahl der Herr, ihn mit Frau und Kin­dern und allem, was er besaß, zu ver­kau­fen und so die Schuld zu beglei­chen. Da fiel der Knecht vor ihm auf die Knie und bat: Hab Geduld mit mir! Ich wer­de dir alles zurück­zah­len. Der Herr des Knech­tes hat­te Mit­leid, ließ ihn gehen und schenk­te ihm die Schuld. Als nun der Knecht hin­aus­ging, traf er einen Mit­knecht, der ihm hun­dert Dená­re schul­dig war. Er pack­te ihn, würg­te ihn und sag­te: Bezahl, was du schul­dig bist! Da fiel der Mit­knecht vor ihm nie­der und fleh­te: Hab Geduld mit mir! Ich wer­de es dir zurück­zah­len. Er aber woll­te nicht, son­dern ging weg und ließ ihn ins Gefäng­nis wer­fen, bis er die Schuld bezahlt habe. Als die Mit­knech­te das sahen, waren sie sehr betrübt; sie gin­gen zu ihrem Herrn und berich­te­ten ihm alles, was gesche­hen war. Da ließ ihn sein Herr rufen und sag­te zu ihm: Du elen­der Knecht! Dei­ne gan­ze Schuld habe ich dir erlas­sen, weil du mich ange­fleht hast. Hät­test nicht auch du mit dei­nem Mit­knecht Erbar­men haben müs­sen, so wie ich mit dir Erbar­men hat­te? Und in sei­nem Zorn über­gab ihn der Herr den Pei­ni­gern, bis er die gan­ze Schuld bezahlt habe. Eben­so wird mein himm­li­scher Vater euch behan­deln, wenn nicht jeder sei­nem Bru­der von Her­zen ver­gibt. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 13.9.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 6.9.26

Bru­der Alexander Wer kennt ihn nicht – den sprich­wört­li­chen Ele­fant, der im Raum steht. Wo der Ele­fant steht, dort sind Streit und Unfrie­den vor­pro­gram­miert. „Dort, wo ich im Streit bin, in mei­nem Ärger ver­har­re, da bin ich nicht mehr offen für Gott“, sagt Bru­der Alex­an­der in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 18, Ver­se 15 bis 20] In jener Zeit sprach Jesus zu sei­nen Jün­gern: Wenn dein Bru­der gegen dich sün­digt, dann geh und wei­se ihn unter vier Augen zurecht! Hört er auf dich, so hast du dei­nen Bru­der zurück­ge­won­nen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei mit dir, damit die gan­ze Sache durch die Aus­sa­ge von zwei oder drei Zeu­gen ent­schie­den wer­de. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemein­de! Hört er aber auch auf die Gemein­de nicht, dann sei er für dich wie ein Hei­de oder ein Zöll­ner. Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden bin­den wer­det, das wird auch im Him­mel gebun­den sein, und alles, was ihr auf Erden lösen wer­det, das wird auch im Him­mel gelöst sein. Wei­ter sage ich euch: Was auch immer zwei von euch auf Erden ein­mü­tig erbit­ten, wer­den sie von mei­nem himm­li­schen Vater erhal­ten. Denn wo zwei oder drei in mei­nem Namen ver­sam­melt sind, da bin ich mit­ten unter ihnen. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 6.9.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 30.8.26

Bru­der Julian In einer bild­ge­wal­ti­gen Insze­nie­rung wur­de uns Fran­zis­kus die­ses Jahr in einer Oper von Oli­vi­er Mes­siaen bei den Salz­bur­ger Fest­spie­len prä­sen­tiert. Was das mit dem heu­ti­gen Evan­ge­li­um zu tun hat, erklärt uns Bru­der Juli­an. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 16, Ver­se 21 bis 27] In jener Zeit begann Jesus, sei­nen Jün­gern zu erklä­ren: Er müs­se nach Jeru­sa­lem gehen und von den Ältes­ten und Hohe­pries­tern und Schrift­ge­lehr­ten vie­les erlei­den, getö­tet und am drit­ten Tag auf­er­weckt wer­den. Da nahm ihn Petrus bei­sei­te und begann, ihn zurecht­zu­wei­sen, und sag­te: Das soll Gott ver­hü­ten, Herr! Das darf nicht mit dir gesche­hen! Jesus aber wand­te sich um und sag­te zu Petrus: Tritt hin­ter mich, du Satan! Ein Ärger­nis bist du mir, denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, son­dern was die Men­schen wol­len. Dar­auf sag­te Jesus zu sei­nen Jün­gern: Wenn einer hin­ter mir her­ge­hen will, ver­leug­ne er sich selbst, neh­me sein Kreuz auf sich und fol­ge mir nach. Denn wer sein Leben ret­ten will, wird es ver­lie­ren; wer aber sein Leben um mei­net­wil­len ver­liert, wird es fin­den. Was nützt es einem Men­schen, wenn er die gan­ze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben ein­büßt? Um wel­chen Preis kann ein Mensch sein Leben zurück­kau­fen? Der Men­schen­sohn wird mit sei­nen Engeln in der Herr­lich­keit sei­nes Vaters kom­men und dann wird er jedem nach sei­nen Taten ver­gel­ten. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 30.8.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 23.8.26

Bru­der Helmut Ein Rad? Was hat das mit dem Klos­ter zu tun? Bru­der Hel­mut ver­rät es dir im heu­ti­gen Impuls. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 16, Ver­se 13 bis 20] In jener Zeit, als Jesus in das Gebiet von Cäsa­réa Philíp­pi kam, frag­te er sei­ne Jün­ger und sprach: Für wen hal­ten die Men­schen den Men­schen­sohn? Sie sag­ten: Die einen für Johan­nes den Täu­fer, ande­re für Elí­ja, wie­der ande­re für Jere­mía oder sonst einen Pro­phe­ten. Da sag­te er zu ihnen: Ihr aber, für wen hal­tet ihr mich? Simon Petrus ant­wor­te­te und sprach: Du bist der Chris­tus, der Sohn des leben­di­gen Got­tes! Jesus ant­wor­te­te und sag­te zu ihm: Selig bist du, Simon Bar­jó­na; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offen­bart, son­dern mein Vater im Him­mel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus – der Fels – und auf die­sen Fel­sen wer­de ich mei­ne Kir­che bau­en und die Pfor­ten der Unter­welt wer­den sie nicht über­wäl­ti­gen. Ich wer­de dir die Schlüs­sel des Him­mel­reichs geben; was du auf Erden bin­den wirst, das wird im Him­mel gebun­den sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Him­mel gelöst sein. Dann befahl er den Jün­gern, nie­man­dem zu sagen, dass er der Chris­tus sei. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 23.8.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 16.8.26

Bru­der Christian Gibt es Men­schen, die Dir rich­tig auf die Ner­ven gehen? Den Jün­gern im Evan­ge­li­um ist so ein Mensch begeg­net. Auch Bru­der Chris­ti­an kennt sol­che Begeg­nun­gen nur zu gut und rät, sie ab und zu doch zuzu­las­sen, auch wenn es anstren­gend ist. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 15, Ver­se 21 bis 28] In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Und sie­he, eine kanaa­näi­sche Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief: Hab Erbar­men mit mir, Herr, du Sohn Davids! Mei­ne Toch­ter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr kei­ne Ant­wort. Da tra­ten sei­ne Jün­ger zu ihm und baten: Schick sie fort, denn sie schreit hin­ter uns her! Er ant­wor­te­te: Ich bin nur zu den ver­lo­re­nen Scha­fen des Hau­ses Isra­el gesandt. Doch sie kam, fiel vor ihm nie­der und sag­te: Herr, hilf mir! Er erwi­der­te: Es ist nicht recht, das Brot den Kin­dern weg­zu­neh­men und den klei­nen Hun­den vor­zu­wer­fen. Da ent­geg­ne­te sie: Ja, Herr! Aber selbst die klei­nen Hun­de essen von den Brot­kru­men, die vom Tisch ihrer Her­ren fal­len. Dar­auf ant­wor­te­te ihr Jesus: Frau, dein Glau­be ist groß. Es soll dir gesche­hen, wie du willst. Und von die­ser Stun­de an war ihre Toch­ter geheilt. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 16.8.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 9.8.26

Bru­der Jens Was ist Kir­che? Mit die­ser Fra­ge pro­vo­ziert Bru­der Jens im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls. Die Urer­fah­rung von Kir­che haben die Jün­ger im heu­ti­gen Sonn­tags­evan­ge­li­um erlebt. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 14, Ver­se 22 bis 33] Nach­dem Jesus die Men­ge gespeist hat­te, dräng­te er die Jün­ger, ins Boot zu stei­gen und an das ande­re Ufer vor­aus­zu­fah­ren. Inzwi­schen woll­te er die Leu­te nach Hau­se schi­cken. Nach­dem er sie weg­ge­schickt hat­te, stieg er auf einen Berg, um für sich allein zu beten. Als es Abend wur­de, war er allein dort. Das Boot aber war schon vie­le Sta­di­en vom Land ent­fernt und wur­de von den Wel­len hin und her gewor­fen; denn sie hat­ten Gegen­wind. In der vier­ten Nacht­wa­che kam er zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jün­ger über den See kom­men sahen, erschra­ken sie, weil sie mein­ten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch sogleich sprach Jesus zu ihnen und sag­te: Habt Ver­trau­en, ich bin es; fürch­tet euch nicht! Petrus erwi­der­te ihm und sag­te: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Was­ser zu dir kom­me! Jesus sag­te: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und kam über das Was­ser zu Jesus. Als er aber den hef­ti­gen Wind bemerk­te, bekam er Angst. Und als er begann unter­zu­ge­hen, schrie er: Herr, ret­te mich! Jesus streck­te sofort die Hand aus, ergriff ihn und sag­te zu ihm: Du Klein­gläu­bi­ger, war­um hast du gezwei­felt? Und als sie ins Boot gestie­gen waren, leg­te sich der Wind. Die Jün­ger im Boot aber fie­len vor Jesus nie­der und sag­ten: Wahr­haf­tig, Got­tes Sohn bist du. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 9.8.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 2.8.26

Bru­der Alexander Zeit­man­gel – da ist noch eine Auf­ga­be, die erle­digt wer­den soll, eine Arbeit, die noch nicht been­det ist – doch es ist ein­fach nicht genug Zeit da. Nicht nur Zeit­man­gel, son­dern Män­gel all­ge­mein gehö­ren zu unse­rem Leben. Genau hier „dockt das heu­ti­ge Evan­ge­li­um an“, erklärt Bru­der Alex­an­der in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 14, Ver­se 13 bis 21] In jener Zeit, als Jesus hör­te, dass Johan­nes ent­haup­tet wor­den war, zog er sich allein von dort mit dem Boot in eine ein­sa­me Gegend zurück. Aber die Volks­scha­ren hör­ten davon und folg­ten ihm zu Fuß aus den Städ­ten nach. Als er aus­stieg, sah er die vie­len Men­schen und hat­te Mit­leid mit ihnen und heil­te ihre Kran­ken. Als es Abend wur­de, kamen die Jün­ger zu ihm und sag­ten: Der Ort ist abge­le­gen und es ist schon spät gewor­den. Schick die Leu­te weg, damit sie in die Dör­fer gehen und sich etwas zu essen kau­fen! Jesus aber ant­wor­te­te: Sie brau­chen nicht weg­zu­ge­hen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sag­ten zu ihm: Wir haben nur fünf Bro­te und zwei Fische hier. Er ant­wor­te­te: Bringt sie mir her! Dann ord­ne­te er an, die Leu­te soll­ten sich ins Gras set­zen. Und er nahm die fünf Bro­te und die zwei Fische, blick­te zum Him­mel auf, sprach den Lob­preis, brach die Bro­te und gab sie den Jün­gern; die Jün­ger aber gaben sie den Leu­ten und alle aßen und wur­den satt. Und sie sam­mel­ten die übrig geblie­be­nen Brot­stü­cke ein, zwölf Kör­be voll. Es waren etwa fünf­tau­send Män­ner, die geges­sen hat­ten, dazu noch Frau­en und Kin­der. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 2.8.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 25.7.26

Bru­der Paulus Gott ruft uns zum Guten. War­um Br.Paulus moti­viert ist das Gute zu tun und war­um dies aus sei­ner Beru­fung als Kapu­zi­ner erwächst, das sagt er uns heu­te im Sonn­tag­s­im­puls. [Mat­thä­us, Kapi­tel 13, Ver­se 44 bis 52] In jener Zeit sprach Jesus zu den Jün­gern: Mit dem Him­mel­reich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker ver­gra­ben war. Ein Mann ent­deck­te ihn und grub ihn wie­der ein. Und in sei­ner Freu­de ging er hin, ver­kauf­te alles, was er besaß, und kauf­te den Acker. Auch ist es mit dem Him­mel­reich wie mit einem Kauf­mann, der schö­ne Per­len such­te. Als er eine beson­ders wert­vol­le Per­le fand, ging er hin, ver­kauf­te alles, was er besaß, und kauf­te sie. Wie­der­um ist es mit dem Him­mel­reich wie mit einem Netz, das ins Meer aus­ge­wor­fen wur­de und in dem sich Fische aller Art fin­gen. Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setz­ten sich, sam­mel­ten die guten Fische in Kör­be, die schlech­ten aber war­fen sie weg. So wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Die Engel wer­den kom­men und die Bösen aus der Mit­te der Gerech­ten aus­son­dern und sie in den Feu­er­ofen wer­fen. Dort wird Heu­len und Zäh­ne­knir­schen sein. Habt ihr das alles ver­stan­den? Sie ant­wor­te­ten ihm: Ja. Da sag­te er zu ihnen: Des­we­gen gleicht jeder Schrift­ge­lehr­te, der ein Jün­ger des Him­mel­reichs gewor­den ist, einem Haus­herrn, der aus sei­nem Schatz Neu­es und Altes her­vor­holt. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2024 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 25.7.26
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 19.7.26

Bru­der Helmut „Wer noch nie einen Feh­ler gemacht hat, der hat auch noch nie etwas Gutes getan“, so zitiert Bru­der Hel­mut einen alten Bru­der, der für sei­ne Gut­mü­tig­keit bekannt war. Bei der gro­ßen Fra­ge von Gut und Böse des heu­ti­gen Evan­ge­li­ums ist die­ses Wort ganz prä­sent. [Mat­thä­us, Kapi­tel 13, Ver­se 24 bis 43] In jener Zeit erzähl­te Jesus der Men­ge fol­gen­des Gleich­nis: Mit dem Him­mel­reich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf sei­nen Acker säte. Wäh­rend nun die Men­schen schlie­fen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Wei­zen und ging weg. Als die Saat auf­ging und sich die Ähren bil­de­ten, kam auch das Unkraut zum Vor­schein. Da gin­gen die Knech­te zu dem Guts­herrn und sag­ten: Herr, hast du nicht guten Samen auf dei­nen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut? Er ant­wor­te­te: Das hat ein Feind getan. Da sag­ten die Knech­te zu ihm: Sol­len wir gehen und es aus­rei­ßen? Er ent­geg­ne­te: Nein, damit ihr nicht zusam­men mit dem Unkraut den Wei­zen aus­reißt. Lasst bei­des wach­sen bis zur Ern­te und zur Zeit der Ern­te wer­de ich den Schnit­tern sagen: Sam­melt zuerst das Unkraut und bin­det es in Bün­del, um es zu ver­bren­nen; den Wei­zen aber bringt in mei­ne Scheu­ne! Er leg­te ihnen ein wei­te­res Gleich­nis vor und sag­te: Mit dem Him­mel­reich ist es wie mit einem Senf­korn, das ein Mann auf sei­nen Acker säte. Es ist das kleins­te von allen Samen­kör­nern; sobald es aber hoch­ge­wach­sen ist, ist es grö­ßer als die ande­ren Gewäch­se und wird zu einem Baum, sodass die Vögel des Him­mels kom­men und in sei­nen Zwei­gen nis­ten. Er sag­te ihnen ein wei­te­res Gleich­nis: Mit dem Him­mel­reich ist es wie mit dem Sau­er­teig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl ver­barg, bis das Gan­ze durch­säu­ert war. Dies alles sag­te Jesus der Men­schen­men­ge in Gleich­nis­sen und ohne Gleich­nis­se rede­te er nicht zu ihnen, damit sich erfül­le, was durch den Pro­phe­ten gesagt wor­den ist: Ich öff­ne mei­nen Mund in Gleich­nis­sen, ich spre­che aus, was seit der Schöp­fung der Welt ver­bor­gen war. Dann ver­ließ er die Men­ge und ging in das Haus. Und sei­ne Jün­ger kamen zu ihm und sag­ten: Erklä­re uns das Gleich­nis vom Unkraut auf dem Acker! Er ant­wor­te­te: Der den guten Samen sät, ist der Men­schen­sohn; der Acker ist die Welt; der gute Samen, das sind die Kin­der des Rei­ches; das Unkraut sind die Kin­der des Bösen; der Feind, der es gesät hat, ist der Teu­fel; die Ern­te ist das Ende der Welt; die Schnit­ter sind die Engel. Wie nun das Unkraut auf­ge­sam­melt und im Feu­er ver­brannt wird, so wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Der Men­schen­sohn wird sei­ne Engel aus­sen­den und sie wer­den aus sei­nem Reich alle zusam­men­ho­len, die ande­re ver­führt und Gesetz­lo­ses getan haben, und wer­den sie in den Feu­er­ofen wer­fen. Dort wird Heu­len und Zäh­ne­knir­schen sein. Dann wer­den die Gerech­ten im Reich ihres Vaters wie die Son­ne leuch­ten. Wer Ohren hat, der höre! Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2024 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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