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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 7.12.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium

DIE KAPU­ZI­NER WOL­LEN DAS WERT­VOLLS­TE TEI­LEN, DAS SIE BESIT­ZEN: DAS WORT GOT­TES. JEDE WOCHE UND ZU BESON­DE­REN FEI­ER­TA­GEN GEBEN VER­SCHIE­DE­NE KAPU­ZI­NER AUS DEN KON­VEN­TEN DER PRO­VINZ EINEN KUR­ZEN IMPULS ZUM EVANGELIUM.

Oft wer­den die Kapu­zi­ner­brü­der gefragt, was das Wert­volls­te in ihrem Klos­ter sei. Die Ant­wort: die hei­li­ge Schrift. Nach ihr rich­ten die Ordens­leu­te ihr Leben aus. Der Hei­li­ge Fran­zis­kus von Assi­si fand in die­sem Buch den Sinn und den Reich­tum sei­nes Lebens. Die Kapu­zi­ner fol­gen dem Bei­spiel des Hei­li­gen Fran­zis­kus auch heu­te und fin­den den Schatz ihres Lebens, das wah­re Gold (latei­nisch: Aurum), mit und in der Hei­li­gen Schrift.

Die Deut­schen Kapu­zi­ner pro­du­zie­ren ihren Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um mit ver­schie­de­nen Brü­dern, die an den unter­schied­li­chen Stand­or­ten in Deutsch­land leben und arbei­ten. So viel­fäl­tig wie die Per­sön­lich­kei­ten und die Wir­kungs­stät­ten, so bunt und indi­vi­du­ell akzen­tu­iert sind auch die Sonn­tag­s­im­pul­se zum Evan­ge­li­um. Der Pod­cast „AURUM“ erscheint jeden Sonn­tag und an beson­de­ren Feiertagen.

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 7.12.25

Bru­der Paulus „Wie ger­ne las­se ich mir eigent­lich etwas sagen – und vor allen Din­gen: von wem?“, das fragt sich Bru­der Pau­lus heu­te, im Impuls zum zwei­ten Advents­sonn­tag. Johan­nes in der Wüs­te beschimpft laut die Men­schen. Aber war­um? Viel­leicht, weil er bei den Zuhö­ren­den nicht ankommt. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 3, Ver­se 1 bis 12] In jenen Tagen trat Johan­nes der Täu­fer auf und ver­kün­de­te in der Wüs­te von Judäa: Kehrt um! Denn das Him­mel­reich ist nahe. Er war es, von dem der Pro­phet Jesá­ja gesagt hat: Stim­me eines Rufers in der Wüs­te: Berei­tet den Weg des Herrn! Macht gera­de sei­ne Stra­ßen! Johan­nes trug ein Gewand aus Kamel­haa­ren und einen leder­nen Gür­tel um sei­ne Hüf­ten; Heu­schre­cken und wil­der Honig waren sei­ne Nahrung.5Die Leu­te von Jeru­sa­lem und ganz Judäa und aus der gan­zen Jor­dan­ge­gend zogen zu ihm hin­aus; sie bekann­ten ihre Sün­den und lie­ßen sich im Jor­dan von ihm tau­fen. Als Johan­nes sah, dass vie­le Pha­ri­sä­er und Sad­du­zä­er zur Tau­fe kamen, sag­te er zu ihnen: Ihr Schlan­gen­brut, wer hat euch denn gelehrt, dass ihr dem kom­men­den Zorn­ge­richt ent­rin­nen könnt? 8Bringt Frucht her­vor, die eure Umkehr zeigt, und meint nicht, ihr könn­tet sagen: Wir haben Abra­ham zum Vater. Denn ich sage euch: Gott kann aus die­sen Stei­nen dem Abra­ham Kin­der erwe­cken. Schon ist die Axt an die Wur­zel der Bäu­me gelegt; jeder Baum, der kei­ne gute Frucht her­vor­bringt, wird umge­hau­en und ins Feu­er gewor­fen. Ich tau­fe euch mit Was­ser zur Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stär­ker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die San­da­len aus­zu­zie­hen. Er wird euch mit dem Hei­li­gen Geist und mit Feu­er tau­fen. Schon hält er die Schau­fel in der Hand; und er wird sei­ne Ten­ne rei­ni­gen und den Wei­zen in sei­ne Scheu­ne sam­meln; die Spreu aber wird er in nie erlö­schen­dem Feu­er ver­bren­nen. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 7.12.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 30.11.25

Bru­der Jens Der letz­te Sonn­tag­s­im­puls von AURUM (1. Advent) war auf­grund eines Feh­lers lei­der nicht über­all abruf­bar. Des­halb ver­öf­fent­li­chen wir ihn heu­te neu. Viel Spaß beim Nachhören :) Die Men­schen sind ahnungs­los, sagt Jesus im Evan­ge­li­um am ers­ten Advents­sonn­tag. Zwi­schen Glüh­wein und Geschen­ke­kauf sind sei­ne Wor­te herb. Wir sind ahnungs­los – und sol­len doch bereit sein. Bru­der Jens mit sei­nem Impuls am Beginn der Advents­zeit. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 24, Ver­se 37 bis 44] In jener Zeit sprach Jesus zu sei­nen Jün­gern: Wie es in den Tagen des Noach war, so wird die Ankunft des Men­schen­soh­nes sein. Wie die Men­schen in jenen Tagen vor der Flut aßen und tran­ken, hei­ra­te­ten und sich hei­ra­ten lie­ßen, bis zu dem Tag, an dem Noach in die Arche ging, und nichts ahn­ten, bis die Flut her­ein­brach und alle weg­raff­te, so wird auch die Ankunft des Men­schen­soh­nes sein. Dann wird von zwei Män­nern, die auf dem Feld arbei­ten, einer mit­ge­nom­men und einer zurück­ge­las­sen. Und von zwei Frau­en, die an der­sel­ben Müh­le mah­len, wird eine mit­ge­nom­men und eine zurück­ge­las­sen. Seid also wach­sam! Denn ihr wisst nicht, an wel­chem Tag euer Herr kommt. Bedenkt dies: Wenn der Herr des Hau­ses wüss­te, in wel­cher Stun­de in der Nacht der Dieb kommt, wür­de er wach blei­ben und nicht zulas­sen, dass man in sein Haus ein­bricht. Dar­um hal­tet auch ihr euch bereit! Denn der Men­schen­sohn kommt zu einer Stun­de, in der ihr es nicht erwar­tet. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 30.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 23.11.25

Bru­der Stefan Es ret­te sich, wer kann! – „Aber wer kann?“, fragt Bru­der Ste­fan in sei­nem Impuls zum Evan­ge­li­um Christ­kö­nigs­sonn­tag. Nicht sich zu ret­ten, son­dern die Men­schen zum Heil zu füh­ren, das war der Auf­trag Jesu. Wenn er sich selbst geret­tet hät­ten, dann hät­te er erst gar nicht erst kom­men brau­chen. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 23, Ver­se 35b bis 43] In jener Zeit ver­lach­ten die füh­ren­den Män­ner des Vol­kes Jesus und sag­ten: Ande­re hat er geret­tet, nun soll er sich selbst ret­ten, wenn er der Chris­tus Got­tes ist, der Erwähl­te. Auch die Sol­da­ten ver­spot­te­ten ihn; sie tra­ten vor ihn hin, reich­ten ihm Essig und sag­ten: Wenn du der König der Juden bist, dann ret­te dich selbst! Über ihm war eine Auf­schrift ange­bracht: Das ist der König der Juden. Einer der Ver­bre­cher, die neben ihm hin­gen, ver­höhn­te ihn: Bist du denn nicht der Chris­tus? Dann ret­te dich selbst und auch uns! Der ande­re aber wies ihn zurecht und sag­te: Nicht ein­mal du fürch­test Gott? Dich hat doch das glei­che Urteil getrof­fen. Uns geschieht recht, wir erhal­ten den Lohn für unse­re Taten; die­ser aber hat nichts Unrech­tes getan. Dann sag­te er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst! Jesus ant­wor­te­te ihm: Amen, ich sage dir: Heu­te noch wirst du mit mir im Para­dies sein. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 23.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 16.11.25

Bru­der Jens Ist das das Ende? „Es scheint ein all­ge­mei­nes Grund­ge­fühl gewor­den zu sein, dass nichts mehr geht“, sagt Bru­der Jens in sei­nem Impuls zum 33. Sonn­tag im Jah­res­kreis. Die Sehn­sucht nach dem Ende und Ver­nich­tung hat es schein­bar immer schon gege­ben, wenn selbst­er­nann­te Pro­phe­ten die Apo­ka­lyp­se ver­kün­de­ten. „Lauft ihnen nicht nach!“, ruft Jesus uns zu. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 21, Ver­se 5 bis 19] In jener Zeit, als eini­ge dar­über spra­chen, dass der Tem­pel mit schön bear­bei­te­ten Stei­nen und Wei­he­ge­schen­ken geschmückt sei, sag­te Jesus: Es wer­den Tage kom­men, an denen von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleibt, der nicht nie­der­ge­ris­sen wird. Sie frag­ten ihn: Meis­ter, wann wird das gesche­hen und was ist das Zei­chen, dass dies gesche­hen soll? Er ant­wor­te­te: Gebt Acht, dass man euch nicht irre­führt! Denn vie­le wer­den unter mei­nem Namen auf­tre­ten und sagen: Ich bin es! und: Die Zeit ist da. – Lauft ihnen nicht nach! Wenn ihr von Krie­gen und Unru­hen hört, lasst euch nicht erschre­cken! Denn das muss als Ers­tes gesche­hen; aber das Ende kommt noch nicht sofort. Dann sag­te er zu ihnen: Volk wird sich gegen Volk und Reich gegen Reich erhe­ben. Es wird gewal­ti­ge Erd­be­ben und an vie­len Orten Seu­chen und Hun­gers­nö­te geben; schreck­li­che Din­ge wer­den gesche­hen und am Him­mel wird man gewal­ti­ge Zei­chen sehen. Aber bevor das alles geschieht, wird man Hand an euch legen und euch ver­fol­gen. Man wird euch den Syn­ago­gen und den Gefäng­nis­sen aus­lie­fern, vor Köni­ge und Statt­hal­ter brin­gen um mei­nes Namens wil­len. Dann wer­det ihr Zeug­nis able­gen kön­nen. Nehmt euch also zu Her­zen, nicht schon im Vor­aus für eure Ver­tei­di­gung zu sor­gen; denn ich wer­de euch die Wor­te und die Weis­heit ein­ge­ben, sodass alle eure Geg­ner nicht dage­gen ankom­men und nichts dage­gen sagen kön­nen. Sogar eure Eltern und Geschwis­ter, eure Ver­wand­ten und Freun­de wer­den euch aus­lie­fern und man­che von euch wird man töten. Und ihr wer­det um mei­nes Namens wil­len von allen gehasst wer­den. Und doch wird euch kein Haar gekrümmt wer­den. Wenn ihr stand­haft bleibt, wer­det ihr das Leben gewin­nen. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 16.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 9.11.25

Bru­der Helmut Wor­an denkst du wenn das Wort Kir­che auf­kommt? Was hat das heu­te mit dem so sper­ri­gen Fest der Late­ran­ba­si­li­ka zu tun? Bru­der Hel­mut ver­sucht im heu­ti­gen Impuls dar­auf Ant­wor­ten zu fin­den. Auch dafür rei­sen wir mit ihm wie­der nach Mexi­ko. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 2, Ver­se 13 bis 22] Das Pas­cha­fest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jeru­sa­lem hin­auf. Im Tem­pel fand er die Ver­käu­fer von Rin­dern, Scha­fen und Tau­ben und die Geld­wechs­ler, die dort saßen. Er mach­te eine Gei­ßel aus Stri­cken und trieb sie alle aus dem Tem­pel hin­aus samt den Scha­fen und Rin­dern; das Geld der Wechs­ler schüt­te­te er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Tau­ben­händ­lern sag­te er: Schafft das hier weg, macht das Haus mei­nes Vaters nicht zu einer Markt­hal­le! Sei­ne Jün­ger erin­ner­ten sich, dass geschrie­ben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich ver­zeh­ren. Da ergrif­fen die Juden das Wort und sag­ten zu ihm: Wel­ches Zei­chen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus ant­wor­te­te ihnen: Reißt die­sen Tem­pel nie­der und in drei Tagen wer­de ich ihn wie­der auf­rich­ten. Da sag­ten die Juden: Sechs­und­vier­zig Jah­re wur­de an die­sem Tem­pel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wie­der auf­rich­ten? Er aber mein­te den Tem­pel sei­nes Lei­bes. Als er von den Toten auf­er­weckt war, erin­ner­ten sich sei­ne Jün­ger, dass er dies gesagt hat­te, und sie glaub­ten der Schrift und dem Wort, das Jesus gespro­chen hat­te. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2024 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 9.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 2.11.25

Bru­der Helmut Acht Jah­re leb­te Bru­der Hel­mut in der Mix­te­ka Alta, im Süden von Mexi­ko. Dort ist der Aller­see­len­tag alles ande­re als ein trau­ri­ger Anlass. Wie die Men­schen dort an ihre Ver­stor­be­nen den­ken, und dass es für ihn ein Fest der Leben­den und nicht der Toten war, berich­tet er in sei­nem Impuls zu Aller­see­len. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 11, Ver­se 17 bis 27] Als Jesus in Betá­ni­en ankam, fand er Láza­rus schon vier Tage im Grab lie­gen. Betá­ni­en war nahe bei Jeru­sa­lem, etwa fünf­zehn Sta­di­en ent­fernt. Vie­le Juden waren zu Mar­ta und Maria gekom­men, um sie wegen ihres Bru­ders zu trös­ten. Als Mar­ta hör­te, dass Jesus kom­me, ging sie ihm ent­ge­gen, Maria aber blieb im Haus sit­zen. Mar­ta sag­te zu Jesus: Herr, wärst du hier gewe­sen, dann wäre mein Bru­der nicht gestor­ben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, wor­um du Gott bit­test, wird Gott dir geben. Jesus sag­te zu ihr: Dein Bru­der wird auf­er­ste­hen. Mar­ta sag­te zu ihm: Ich weiß, dass er auf­er­ste­hen wird bei der Auf­er­ste­hung am Jüngs­ten Tag. Jesus sag­te zu ihr: Ich bin die Auf­er­ste­hung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht ster­ben. Glaubst du das? Mar­ta sag­te zu ihm: Ja, Herr, ich glau­be, dass du der Chris­tus bist, der Sohn Got­tes, der in die Welt kom­men soll. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2024 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 2.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 26.10.25

Bru­der Christian Zwei Men­schen: Der eine glaubt, er habe sich sei­nen Platz vor Gott ver­dient – der ande­re weiß, dass er auf Gna­de ange­wie­sen ist. Jesus wen­det sich an alle, die von ihrer eige­nen Gerech­tig­keit über­zeugt sind. Die Ein­la­dung: Stell dich vor Gott, wie du wirk­lich bist. „Das ist der Moment, in dem alles anders wird“, sagt Bru­der Chris­ti­an in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 18, Ver­se 9 bis 14] In jener Zeit erzähl­te Jesus eini­gen, die von ihrer eige­nen Gerech­tig­keit über­zeugt waren und die ande­ren ver­ach­te­ten, die­ses Gleich­nis: Zwei Män­ner gin­gen zum Tem­pel hin­auf, um zu beten; der eine war ein Pha­ri­sä­er, der ande­re ein Zöll­ner. Der Pha­ri­sä­er stell­te sich hin und sprach bei sich die­ses Gebet: Gott, ich dan­ke dir, dass ich nicht wie die ande­ren Men­schen bin, die Räu­ber, Betrü­ger, Ehe­bre­cher oder auch wie die­ser Zöll­ner dort. Ich fas­te zwei­mal in der Woche und gebe den zehn­ten Teil mei­nes gan­zen Ein­kom­mens. Der Zöll­ner aber blieb ganz hin­ten ste­hen und woll­te nicht ein­mal sei­ne Augen zum Him­mel erhe­ben, son­dern schlug sich an die Brust und bete­te: Gott, sei mir Sün­der gnä­dig! Ich sage euch: Die­ser ging gerecht­fer­tigt nach Hau­se zurück, der ande­re nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird ernied­rigt, wer sich aber selbst ernied­rigt, wird erhöht wer­den. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 26.10.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 19.10.25

Bru­der Julian Beharr­lich­keit ist nicht immer so ein­fach. Manch­mal ist doch geord­ne­ter Rück­zug so ein­fach, gera­de wenn die Situa­ti­on ohn­mäch­tig und so ver­fah­ren erscheint, dass sich nichts bewegt. Doch gera­de dann soll­te der Christ zum Akti­vis­ten wer­den, der beharr­lich dabei bleibt, das sagt uns Bru­der Juli­an im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 18, Ver­se 1 bis 8] In jener Zeit sag­te Jesus sei­nen Jün­gern durch ein Gleich­nis, dass sie alle­zeit beten und dar­in nicht nach­las­sen soll­ten: In einer Stadt leb­te ein Rich­ter, der Gott nicht fürch­te­te und auf kei­nen Men­schen Rück­sicht nahm. In der glei­chen Stadt leb­te auch eine Wit­we, die immer wie­der zu ihm kam und sag­te: Ver­schaff mir Recht gegen mei­nen Wider­sa­cher! Und er woll­te lan­ge Zeit nicht. Dann aber sag­te er sich: Ich fürch­te zwar Gott nicht und neh­me auch auf kei­nen Men­schen Rück­sicht; weil mich die­se Wit­we aber nicht in Ruhe lässt, will ich ihr Recht ver­schaf­fen. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht. Der Herr aber sprach: Hört, was der unge­rech­te Rich­ter sagt! Soll­te Gott sei­nen Aus­er­wähl­ten, die Tag und Nacht zu ihm schrei­en, nicht zu ihrem Recht ver­hel­fen, son­dern bei ihnen zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unver­züg­lich ihr Recht ver­schaf­fen. Wird jedoch der Men­schen­sohn, wenn er kommt, den Glau­ben auf der Erde fin­den? Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 19.10.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 12.10.25

Bru­der Paulus Schon mal jeman­dem gedankt? Bru­der Pau­lus stellt im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls die­se Fra­ge. Hab ich mir selbst schon­mal die Fra­ge gestellt, wie dan­ke ich Gott und wie dan­ke ich Men­schen. Das heu­ti­ge Evan­ge­li­um ist ein Auf­ruf um wie­der rich­tig erfüllt und vol­ler Freu­de zu dan­ken. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 17, Ver­se 11 bis 19] Es geschah auf dem Weg nach Jeru­sa­lem: Jesus zog durch das Grenz­ge­biet von Samá­ri­en und Gali­läa. Als er in ein Dorf hin­ein­ge­hen woll­te, kamen ihm zehn Aus­sät­zi­ge ent­ge­gen. Sie blie­ben in der Fer­ne ste­hen und rie­fen: Jesus, Meis­ter, hab Erbar­men mit uns! Als er sie sah, sag­te er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Pries­tern! Und es geschah: Wäh­rend sie hin­gin­gen, wur­den sie rein. Einer von ihnen aber kehr­te um, als er sah, dass er geheilt war; und er lob­te Gott mit lau­ter Stim­me. Er warf sich vor den Füßen Jesu auf das Ange­sicht und dank­te ihm. Die­ser Mann war ein Sama­rí­ter. Da sag­te Jesus: Sind nicht zehn rein gewor­den? Wo sind die neun? Ist denn kei­ner umge­kehrt, um Gott zu ehren, außer die­sem Frem­den? Und er sag­te zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glau­be hat dich geret­tet. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 12.10.25
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