Deutsche Kapuzinerprovinz

DEUTSCHE KAPUZINERPROVINZ

EIN­FACH · FRAN­ZIS­KA­NISCH · LEBEN

Deutsche Kapuzinerprovinz
Menü öffnen

DEUTSCHE KAPUZINERPROVINZ

EIN­FACH · FRAN­ZIS­KA­NISCH · LEBEN

Menü schließen
AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 19.4.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium

DIE KAPU­ZI­NER WOL­LEN DAS WERT­VOLLS­TE TEI­LEN, DAS SIE BESIT­ZEN: DAS WORT GOT­TES. JEDE WOCHE UND ZU BESON­DE­REN FEI­ER­TA­GEN GEBEN VER­SCHIE­DE­NE KAPU­ZI­NER AUS DEN KON­VEN­TEN DER PRO­VINZ EINEN KUR­ZEN IMPULS ZUM EVANGELIUM.

Oft wer­den die Kapu­zi­ner­brü­der gefragt, was das Wert­volls­te in ihrem Klos­ter sei. Die Ant­wort: die hei­li­ge Schrift. Nach ihr rich­ten die Ordens­leu­te ihr Leben aus. Der Hei­li­ge Fran­zis­kus von Assi­si fand in die­sem Buch den Sinn und den Reich­tum sei­nes Lebens. Die Kapu­zi­ner fol­gen dem Bei­spiel des Hei­li­gen Fran­zis­kus auch heu­te und fin­den den Schatz ihres Lebens, das wah­re Gold (latei­nisch: Aurum), mit und in der Hei­li­gen Schrift.

Die Deut­schen Kapu­zi­ner pro­du­zie­ren ihren Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um mit ver­schie­de­nen Brü­dern, die an den unter­schied­li­chen Stand­or­ten in Deutsch­land leben und arbei­ten. So viel­fäl­tig wie die Per­sön­lich­kei­ten und die Wir­kungs­stät­ten, so bunt und indi­vi­du­ell akzen­tu­iert sind auch die Sonn­tag­s­im­pul­se zum Evan­ge­li­um. Der Pod­cast „AURUM“ erscheint jeden Sonn­tag und an beson­de­ren Feiertagen.

KAPNEWS

Der News­let­ter der Kapuziner
Wol­len Sie über die Kapu­zi­ner und ihr Enga­ge­ment  infor­miert blei­ben? Dann mel­den Sie sich kos­ten­los für unse­re monat­li­chen „KAPNEWSan.
www.kapuziner.org/newsletter

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 19.4.26

Bru­der Julian Etwas zu ver­in­ner­li­chen wie pas­siert das? Emma­us erläu­tert uns das gut. Nur weil uns jemand äußer­lich die Augen, habe ich das noch lan­ge nicht ver­stan­den. Das kommt erst nach und nach. Das geschieht durch Pra­xis. Durch ein Erle­ben. So etwas erle­ben die Jün­ger im heu­ti­gen Evan­ge­li­um, sagt uns Bru­der Juli­an. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 24, Ver­se 13 bis 35] Am ers­ten Tag der Woche waren zwei von den Jün­gern Jesu auf dem Weg in ein Dorf namens Emma­us, das sech­zig Sta­di­en von Jeru­sa­lem ent­fernt ist. Sie spra­chen mit­ein­an­der über all das, was sich ereig­net hat­te. Und es geschah: Wäh­rend sie rede­ten und ihre Gedan­ken aus­tausch­ten, kam Jesus selbst hin­zu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehal­ten, sodass sie ihn nicht erkann­ten. Er frag­te sie: Was sind das für Din­ge, über die ihr auf eurem Weg mit­ein­an­der redet? Da blie­ben sie trau­rig ste­hen und der eine von ihnen – er hieß Klé­o­pas – ant­wor­te­te ihm: Bist du so fremd in Jeru­sa­lem, dass du als Ein­zi­ger nicht weißt, was in die­sen Tagen dort gesche­hen ist? Er frag­te sie: Was denn? Sie ant­wor­te­ten ihm: Das mit Jesus aus Naza­ret. Er war ein Pro­phet, mäch­tig in Tat und Wort vor Gott und dem gan­zen Volk. Doch unse­re Hohe­pries­ter und Füh­rer haben ihn zum Tod ver­ur­tei­len und ans Kreuz schla­gen las­sen. Wir aber hat­ten gehofft, dass er der sei, der Isra­el erlö­sen wer­de. Und dazu ist heu­te schon der drit­te Tag, seit­dem das alles gesche­hen ist. Doch auch eini­ge Frau­en aus unse­rem Kreis haben uns in gro­ße Auf­re­gung ver­setzt. Sie waren in der Frü­he beim Grab, fan­den aber sei­nen Leich­nam nicht. Als sie zurück­ka­men, erzähl­ten sie, es sei­en ihnen Engel erschie­nen und hät­ten gesagt, er lebe. Eini­ge von uns gin­gen dann zum Grab und fan­den alles so, wie die Frau­en gesagt hat­ten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sag­te er zu ihnen: Ihr Unver­stän­di­gen, deren Herz zu trä­ge ist, um alles zu glau­ben, was die Pro­phe­ten gesagt haben. Muss­te nicht der Chris­tus das erlei­den und so in sei­ne Herr­lich­keit gelan­gen? Und er leg­te ihnen dar, aus­ge­hend von Mose und allen Pro­phe­ten, was in der gesam­ten Schrift über ihn geschrie­ben steht. So erreich­ten sie das Dorf, zu dem sie unter­wegs waren. Jesus tat, als wol­le er wei­ter­ge­hen, aber sie dräng­ten ihn und sag­ten: Blei­be bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt! Da ging er mit hin­ein, um bei ihnen zu blei­ben. Und es geschah: Als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lob­preis, brach es und gab es ihnen. Da wur­den ihre Augen auf­ge­tan und sie erkann­ten ihn; und er ent­schwand ihren Bli­cken. Und sie sag­ten zuein­an­der: Brann­te nicht unser Herz in uns, als er unter­wegs mit uns rede­te und uns den Sinn der Schrif­ten eröff­ne­te? Noch in der­sel­ben Stun­de bra­chen sie auf und kehr­ten nach Jeru­sa­lem zurück und sie fan­den die Elf und die mit ihnen ver­sam­melt waren. Die­se sag­ten: Der Herr ist wirk­lich auf­er­stan­den und ist dem Simon erschie­nen. Da erzähl­ten auch sie, was sie unter­wegs erlebt und wie sie ihn erkannt hat­ten, als er das Brot brach. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 19.4.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 12.4.26

Bru­der Paulus „Hast Du schon ein­mal über eine Ein­la­dung gestaunt?“, fragt Bru­der Pau­lus. Tho­mas hat eine unge­wöhn­li­che Ein­la­dung von Jesus erhal­ten, berich­tet das Evan­ge­li­um heu­te, am „Wei­ßen“ Sonn­tag. Und am Ende tut er dann gar nicht, wozu er ein­ge­la­den wur­de. Die Ein­la­dung allein genügt ihm. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 20, Ver­se 19 bis 31] Am Abend die­ses ers­ten Tages der Woche, als die Jün­ger aus Furcht vor den Juden bei ver­schlos­se­nen Türen bei­sam­men waren, kam Jesus, trat in ihre Mit­te und sag­te zu ihnen: Frie­de sei mit euch! Nach die­sen Wor­ten zeig­te er ihnen sei­ne Hän­de und sei­ne Sei­te. Da freu­ten sich die Jün­ger, als sie den Herrn sahen. Jesus sag­te noch ein­mal zu ihnen: Frie­de sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sen­de ich euch. Nach­dem er das gesagt hat­te, hauch­te er sie an und sag­te zu ihnen: Emp­fangt den Hei­li­gen Geist! Denen ihr die Sün­den erlasst, denen sind sie erlas­sen; denen ihr sie behal­tet, sind sie behal­ten. Tho­mas, der Dídy­mus genannt wur­de, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die ande­ren Jün­ger sag­ten zu ihm: Wir haben den Herrn gese­hen. Er ent­geg­ne­te ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an sei­nen Hän­den sehe und wenn ich mei­nen Fin­ger nicht in das Mal der Nägel und mei­ne Hand nicht in sei­ne Sei­te lege, glau­be ich nicht. Acht Tage dar­auf waren sei­ne Jün­ger wie­der drin­nen ver­sam­melt und Tho­mas war dabei. Da kam Jesus bei ver­schlos­se­nen Türen, trat in ihre Mit­te und sag­te: Frie­de sei mit euch! Dann sag­te er zu Tho­mas: Streck dei­nen Fin­ger hier­her aus und sieh mei­ne Hän­de! Streck dei­ne Hand aus und leg sie in mei­ne Sei­te und sei nicht ungläu­big, son­dern gläu­big! Tho­mas ant­wor­te­te und sag­te zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sag­te zu ihm: Weil du mich gese­hen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glau­ben. Noch vie­le ande­re Zei­chen hat Jesus vor den Augen sei­ner Jün­ger getan, die in die­sem Buch nicht auf­ge­schrie­ben sind. Die­se aber sind auf­ge­schrie­ben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Chris­tus ist, der Sohn Got­tes, und damit ihr durch den Glau­ben Leben habt in sei­nem Namen. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 12.4.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 5.4.26

Bru­der Julian Ostern ist nicht war­ten. War­ten ohne das was kommt. Ostern heißt aus der War­te­po­si­ti­on aus­zu­bre­chen, weil er Chris­tus dir schon ent­ge­gen­geht, so sagt es Bru­der Juli­an im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 20, Ver­se 1 bis 9] Am ers­ten Tag der Woche kam Maria von Mág­da­la früh­mor­gens, als es noch dun­kel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weg­ge­nom­men war. Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem ande­ren Jün­ger, den Jesus lieb­te, und sag­te zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab weg­ge­nom­men und wir wis­sen nicht, wohin sie ihn gelegt haben. Da gin­gen Petrus und der ande­re Jün­ger hin­aus und kamen zum Grab; sie lie­fen bei­de zusam­men, aber weil der ande­re Jün­ger schnel­ler war als Petrus, kam er als Ers­ter ans Grab. Er beug­te sich vor und sah die Lei­nen­bin­den lie­gen, ging jedoch nicht hin­ein. Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hin­ein. Er sah die Lei­nen­bin­den lie­gen und das Schweiß­tuch, das auf dem Haupt Jesu gele­gen hat­te; es lag aber nicht bei den Lei­nen­bin­den, son­dern zusam­men­ge­bun­den dane­ben an einer beson­de­ren Stel­le. Da ging auch der ande­re Jün­ger, der als Ers­ter an das Grab gekom­men war, hin­ein; er sah und glaub­te. Denn sie hat­ten noch nicht die Schrift ver­stan­den, dass er von den Toten auf­er­ste­hen müs­se. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 5.4.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 29.3.26

Bru­der Christian Heu­te, am Palm­sonn­tag, beginnt der Got­tes­dienst drau­ßen vor der Kir­che. Der Ein­zug Jesu in Jeru­sa­lem wird gefei­ert, mit grü­nen Zwei­gen in den Hän­den zie­hen alle in die Kir­che hin­ein. Das Evan­ge­li­um der Eucha­ris­tie­fei­er ist die Pas­si­on, der Bericht von der Gefan­gen­nah­me, Ver­ur­tei­lung und Hin­rich­tung am Kreuz (Mat­thä­us 26, 14 bis 27, 66). In sei­nem Impuls bezieht sich Bru­der Chris­ti­an auf den Beginn die­ses Evan­ge­li­ums, der hier als Aus­schnitt ange­ge­ben ist. Einer ver­rät Jesus – doch jeder fragt sich, ob nicht auch er der Ver­rä­ter sein könn­te. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 26, Ver­se 14 bis 30] Einer der Zwölf namens Judas Iská­ri­ot ging zu den Hohe­pries­tern und sag­te: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus aus­lie­fe­re? Und sie boten ihm drei­ßig Sil­ber­stü­cke. Von da an such­te er nach einer Gele­gen­heit, ihn aus­zu­lie­fern. Am ers­ten Tag des Fes­tes der Unge­säu­er­ten Bro­te gin­gen die Jün­ger zu Jesus und frag­ten: Wo sol­len wir das Pas­cha­mahl für dich vor­be­rei­ten? Er ant­wor­te­te: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meis­ter lässt dir sagen: Mei­ne Zeit ist da; bei dir will ich mit mei­nen Jün­gern das Pas­cha­mahl fei­ern. Die Jün­ger taten, wie Jesus ihnen auf­ge­tra­gen hat­te, und berei­te­ten das Pas­cha­mahl vor. Als es Abend wur­de, begab er sich mit den zwölf Jün­gern zu Tisch. Und wäh­rend sie aßen, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich aus­lie­fern. Da wur­den sie sehr trau­rig und einer nach dem andern frag­te ihn: Bin ich es etwa, Herr? Er ant­wor­te­te: Der die Hand mit mir in die Schüs­sel ein­tunkt, wird mich aus­lie­fern. Der Men­schen­sohn muss zwar sei­nen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Men­schen, durch den der Men­schen­sohn aus­ge­lie­fert wird! Für ihn wäre es bes­ser, wenn er nie gebo­ren wäre. Da frag­te Judas, der ihn aus­lie­fer­te: Bin ich es etwa, Rab­bi? Jesus ant­wor­te­te: Du sagst es. Wäh­rend des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lob­preis; dann brach er das Brot, reich­te es den Jün­gern und sag­te: Nehmt und esst; das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dank­ge­bet, gab ihn den Jün­gern und sag­te: Trinkt alle dar­aus; das ist mein Blut des Bun­des, das für vie­le ver­gos­sen wird zur Ver­ge­bung der Sün­den. Ich sage euch: Von jetzt an wer­de ich nicht mehr von die­ser Frucht des Wein­stocks trin­ken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von Neu­em davon trin­ke im Reich mei­nes Vaters. Nach dem Lob­ge­sang gin­gen sie zum Ölberg hin­aus. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 29.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 22.3.26

Bru­der Christian Jesus ist zutiefst erschüt­tert vom Tod sei­nes Freun­des Laza­rus. Er weint um ihn, zusam­men mit Maria und Mar­ta und den vie­len Men­schen, die am Grab um ihn trau­ern. Jesus ist die Auf­er­ste­hung und das Leben. Er ruft in das Grab hin­ein und der Tote steht auf. So will Jesus auch „in unse­re Grä­ber rufen“, sagt Bru­der Chris­ti­an, im Impuls zum Evan­ge­li­um am fünf­ten Sonn­tag der Fas­ten­zeit. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 11, Ver­se 1 bis 45] In jener Zeit war ein Mann krank, Láza­rus aus Betá­ni­en, dem Dorf der Maria und ihrer Schwes­ter Mar­ta. Maria war jene, die den Herrn mit Öl gesalbt und sei­ne Füße mit ihren Haa­ren abge­trock­net hat­te; deren Bru­der Láza­rus war krank. Daher sand­ten die Schwes­tern Jesus die Nach­richt: Herr, sieh: Der, den du liebst, er ist krank. Als Jesus das hör­te, sag­te er: Die­se Krank­heit führt nicht zum Tod, son­dern dient der Ver­herr­li­chung Got­tes. Durch sie soll der Sohn Got­tes ver­herr­licht wer­den. Jesus lieb­te aber Mar­ta, ihre Schwes­ter und Láza­rus. Als er hör­te, dass Láza­rus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich auf­hielt. Danach sag­te er zu den Jün­gern: Lasst uns wie­der nach Judäa gehen. Die Jün­ger sag­ten zu ihm: Rab­bi, eben noch such­ten dich die Juden zu stei­ni­gen und du gehst wie­der dort­hin? Jesus ant­wor­te­te: Hat der Tag nicht zwölf Stun­den? Wenn jemand am Tag umher­geht, stößt er nicht an, weil er das Licht die­ser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umher­geht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist. So sprach er. Dann sag­te er zu ihnen: Láza­rus, unser Freund, schläft; aber ich gehe hin, um ihn auf­zu­we­cken. Da sag­ten die Jün­ger zu ihm: Herr, wenn er schläft, dann wird er gesund wer­den. Jesus hat­te aber von sei­nem Tod gespro­chen, wäh­rend sie mein­ten, er spre­che von dem gewöhn­li­chen Schlaf. Dar­auf sag­te ihnen Jesus unver­hüllt: Láza­rus ist gestor­ben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war; denn ich will, dass ihr glaubt. Doch wir wol­len zu ihm gehen. Da sag­te Tho­mas, genannt Dídy­mus – Zwil­ling –, zu den ande­ren Jün­gern: Lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu ster­ben! Als Jesus ankam, fand er Láza­rus schon vier Tage im Grab lie­gen. Betá­ni­en war nahe bei Jeru­sa­lem, etwa fünf­zehn Sta­di­en ent­fernt. Vie­le Juden waren zu Mar­ta und Maria gekom­men, um sie wegen ihres Bru­ders zu trös­ten. Als Mar­ta hör­te, dass Jesus kom­me, ging sie ihm ent­ge­gen, Maria aber blieb im Haus sit­zen. Mar­ta sag­te zu Jesus: Herr, wärst du hier gewe­sen, dann wäre mein Bru­der nicht gestor­ben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, wor­um du Gott bit­test, wird Gott dir geben. Jesus sag­te zu ihr: Dein Bru­der wird auf­er­ste­hen. Mar­ta sag­te zu ihm: Ich weiß, dass er auf­er­ste­hen wird bei der Auf­er­ste­hung am Jüngs­ten Tag. Jesus sag­te zu ihr: Ich bin die Auf­er­ste­hung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht ster­ben. Glaubst du das? Mar­ta sag­te zu ihm: Ja, Herr, ich glau­be, dass du der Chris­tus bist, der Sohn Got­tes, der in die Welt kom­men soll. Nach die­sen Wor­ten ging sie weg, rief heim­lich ihre Schwes­ter Maria und sag­te zu ihr: Der Meis­ter ist da und lässt dich rufen. Als Maria das hör­te, stand sie sofort auf und ging zu ihm. Denn Jesus war noch nicht in das Dorf gekom­men; er war noch dort, wo ihn Mar­ta getrof­fen hat­te. Die Juden, die bei Maria im Haus waren und sie trös­te­ten, sahen, dass sie plötz­lich auf­stand und hin­aus­ging. Da folg­ten sie ihr, weil sie mein­ten, sie gehe zum Grab, um dort zu wei­nen. Als Maria dort­hin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sag­te zu ihm: Herr, wärst du hier gewe­sen, dann wäre mein Bru­der nicht gestor­ben. Als Jesus sah, wie sie wein­te und wie auch die Juden wein­ten, die mit ihr gekom­men waren, war er im Inners­ten erregt und erschüt­tert. Er sag­te: Wo habt ihr ihn bestat­tet? Sie sag­ten zu ihm: Herr, komm und sieh! Da wein­te Jesus. Die Juden sag­ten: Seht, wie lieb er ihn hat­te! Eini­ge aber sag­ten: Wenn er dem Blin­den die Augen geöff­net hat, hät­te er dann nicht auch ver­hin­dern kön­nen, dass die­ser hier starb? Da wur­de Jesus wie­der­um inner­lich erregt und er ging zum Grab. Es war eine Höh­le, die mit einem Stein ver­schlos­sen war. Jesus sag­te: Nehmt den Stein weg! Mar­ta, die Schwes­ter des Ver­stor­be­nen, sag­te zu ihm: Herr, er riecht aber schon, denn es ist bereits der vier­te Tag. Jesus sag­te zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du die Herr­lich­keit Got­tes sehen? Da nah­men sie den Stein weg. Jesus aber erhob sei­ne Augen und sprach: Vater, ich dan­ke dir, dass du mich erhört hast. Ich wuss­te, dass du mich immer erhörst; aber wegen der Men­ge, die um mich her­um­steht, habe ich es gesagt, damit sie glau­ben, dass du mich gesandt hast. Nach­dem er dies gesagt hat­te, rief er mit lau­ter Stim­me: Láza­rus, komm her­aus! Da kam der Ver­stor­be­ne her­aus; sei­ne Füße und Hän­de waren mit Bin­den umwi­ckelt und sein Gesicht war mit einem Schweiß­tuch ver­hüllt. Jesus sag­te zu ihnen: Löst ihm die Bin­den und lasst ihn weg­ge­hen! Vie­le der Juden, die zu Maria gekom­men waren und gese­hen hat­ten, was Jesus getan hat­te, kamen zum Glau­ben an ihn. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 22.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 15.3.26

Bru­der Harald Im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls spricht Bru­der Harald davon, dass Jesus oft nicht erkannt wird, weil die er nicht in unse­ren Kram passt. Er gibt uns mit die­se Sicht­wei­se des Geheil­ten anzu­neh­men, der in der Welt Gott am Wer­ke sieht. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 9, Ver­se 1 bis 41] In jener Zeit sah Jesus unter­wegs einen Mann, der seit sei­ner Geburt blind war. Jesus spuck­te auf die Erde; dann mach­te er mit dem Spei­chel einen Teig, strich ihn dem Blin­den auf die Augen und sag­te zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schilóach! Das heißt über­setzt: der Gesand­te. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurück­kam, konn­te er sehen. Die Nach­barn und jene, die ihn frü­her als Bett­ler gese­hen hat­ten, sag­ten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bet­tel­te? Eini­ge sag­ten: Er ist es. Ande­re sag­ten: Nein, er sieht ihm nur ähn­lich. Er selbst aber sag­te: Ich bin es. Da brach­ten sie den Mann, der blind gewe­sen war, zu den Pha­ri­sä­ern. Es war aber Sab­bat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöff­net hat­te. Die Pha­ri­sä­er frag­ten ihn, wie er sehend gewor­den sei. Er ant­wor­te­te ihnen: Er leg­te mir einen Teig auf die Augen und ich wusch mich und jetzt sehe ich. Eini­ge der Pha­ri­sä­er sag­ten: Die­ser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sab­bat nicht hält. Ande­re aber sag­ten: Wie kann ein sün­di­ger Mensch sol­che Zei­chen tun? So ent­stand eine Spal­tung unter ihnen. Da frag­ten sie den Blin­den noch ein­mal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch dei­ne Augen geöff­net. Der Mann sag­te: Er ist ein Pro­phet. Sie ent­geg­ne­ten ihm: Du bist ganz und gar in Sün­den gebo­ren und du willst uns beleh­ren? Und sie stie­ßen ihn hin­aus. Jesus hör­te, dass sie ihn hin­aus­ge­sto­ßen hat­ten, und als er ihn traf, sag­te er zu ihm: Glaubst du an den Men­schen­sohn? Da ant­wor­te­te jener und sag­te: Wer ist das, Herr, damit ich an ihn glau­be? Jesus sag­te zu ihm: Du hast ihn bereits gese­hen; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sag­te: Ich glau­be, Herr! Und er warf sich vor ihm nie­der. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 15.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 8.3.26

Bru­der Jens Ein gutes Gespräch, das tut gut. Ich den­ke, das wis­sen wir. Bru­der Jens wünscht uns im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls auch ein sol­ches gutes Gespräch. Was ein gutes Gespräch aus­macht, da gibt uns Bru­der Jens einen Tipp mit. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 4, Ver­se 5 bis 42] In jener Zeit kam Jesus zu einer Stadt in Samá­ri­en, die Sychar hieß und nahe bei dem Grund­stück lag, das Jakob sei­nem Sohn Josef ver­macht hat­te. Dort befand sich der Jakobs­brun­nen. Jesus war müde von der Rei­se und setz­te sich daher an den Brun­nen; es war um die sechs­te Stun­de. Da kam eine Frau aus Samá­ri­en, um Was­ser zu schöp­fen. Jesus sag­te zu ihr: Gib mir zu trin­ken! Sei­ne Jün­ger waren näm­lich in die Stadt gegan­gen, um etwas zum Essen zu kau­fen. Die Sama­rí­te­rin sag­te zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Sama­rí­te­rin, um etwas zu trin­ken bit­ten? Die Juden ver­keh­ren näm­lich nicht mit den Sama­rí­tern. Jesus ant­wor­te­te ihr: Wenn du wüss­test, wor­in die Gabe Got­tes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trin­ken!, dann hät­test du ihn gebe­ten und er hät­te dir leben­di­ges Was­ser gege­ben. Sie sag­te zu ihm: Herr, du hast kein Schöpf­ge­fäß und der Brun­nen ist tief; woher hast du also das leben­di­ge Was­ser? Bist du etwa grö­ßer als unser Vater Jakob, der uns den Brun­nen gege­ben und selbst dar­aus getrun­ken hat, wie sei­ne Söh­ne und sei­ne Her­den? Jesus ant­wor­te­te ihr: Wer von die­sem Was­ser trinkt, wird wie­der Durst bekom­men; wer aber von dem Was­ser trinkt, das ich ihm geben wer­de, wird nie­mals mehr Durst haben; viel­mehr wird das Was­ser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quel­le wer­den, deren Was­ser ins ewi­ge Leben fließt. Da sag­te die Frau zu ihm: Herr, gib mir die­ses Was­ser, damit ich kei­nen Durst mehr habe und nicht mehr hier­her­kom­men muss, um Was­ser zu schöp­fen! Herr, ich sehe, dass du ein Pro­phet bist. Unse­re Väter haben auf die­sem Berg Gott ange­be­tet; ihr aber sagt, in Jeru­sa­lem sei die Stät­te, wo man anbe­ten muss. Jesus sprach zu ihr: Glau­be mir, Frau, die Stun­de kommt, zu der ihr weder auf die­sem Berg noch in Jeru­sa­lem den Vater anbe­ten wer­det. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir ken­nen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stun­de kommt und sie ist schon da, zu der die wah­ren Beter den Vater anbe­ten wer­den im Geist und in der Wahr­heit; denn so will der Vater ange­be­tet wer­den. Gott ist Geist und alle, die ihn anbe­ten, müs­sen im Geist und in der Wahr­heit anbe­ten. Die Frau sag­te zu ihm: Ich weiß, dass der Mes­si­as kommt, der Chris­tus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles ver­kün­den. Da sag­te Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht. Aus jener Stadt kamen vie­le Sama­rí­ter zum Glau­ben an Jesus. Als die Sama­rí­ter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu blei­ben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leu­te kamen zum Glau­ben an ihn auf­grund sei­ner eige­nen Wor­te. Und zu der Frau sag­ten sie: Nicht mehr auf­grund dei­ner Rede glau­ben wir, denn wir haben selbst gehört und wis­sen: Er ist wirk­lich der Ret­ter der Welt. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 8.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 1.3.26

Bru­der Alexander Fas­ten­zeit, das heißt für Bru­der Alex­an­der wie­der hin­spü­ren wo ist etwas in der Got­tes­be­zie­hung All­tag gewor­den und wo gehört die­ser All­tag wie­der auf­ge­rüt­telt. Fas­ten ist aus dem gewohn­ten aus­bre­chen, damit Gott wie­der ganz neu in den Blick gera­ten kann. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 17, Ver­se 1 bis 9] In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jako­bus und des­sen Bru­der Johan­nes bei­sei­te und führ­te sie auf einen hohen Berg. Und er wur­de vor ihnen ver­wan­delt; sein Gesicht leuch­te­te wie die Son­ne und sei­ne Klei­der wur­den weiß wie das Licht. Und sie­he, es erschie­nen ihnen Mose und Elí­ja und rede­ten mit Jesus. Und Petrus ant­wor­te­te und sag­te zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, wer­de ich hier drei Hüt­ten bau­en, eine für dich, eine für Mose und eine für Elí­ja. Noch wäh­rend er rede­te, sie­he, eine leuch­ten­de Wol­ke über­schat­te­te sie und sie­he, eine Stim­me erscholl aus der Wol­ke: Die­ser ist mein gelieb­ter Sohn, an dem ich Wohl­ge­fal­len gefun­den habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jün­ger das hör­ten, war­fen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürch­te­ten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fass­te sie an und sag­te: Steht auf und fürch­tet euch nicht! Und als sie auf­blick­ten, sahen sie nie­man­den außer Jesus allein. Wäh­rend sie den Berg hin­ab­stie­gen, gebot ihnen Jesus: Erzählt nie­man­dem von dem, was ihr gese­hen habt, bis der Men­schen­sohn von den Toten auf­er­weckt ist! Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 1.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 22.2.26

Bru­der Harald Wovon lebst Du? – für Bru­der Harald ist das eine ele­men­ta­re für die gera­de begon­ne­ne Fas­ten­zeit. Wovon lebst Du? Nut­ze doch die Zeit bis Ostern dazu, her­aus­zu­fin­den, was Dich wirk­lich trägt. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 4, Ver­se 1 bis 11] In jener Zeit wur­de Jesus vom Geist in die Wüs­te geführt; dort soll­te er vom Teu­fel ver­sucht wer­den. Als er vier­zig Tage und vier­zig Näch­te gefas­tet hat­te, hun­ger­te ihn. Da trat der Ver­su­cher an ihn her­an und sag­te: Wenn du Got­tes Sohn bist, so befiehl, dass aus die­sen Stei­nen Brot wird. Er aber ant­wor­te­te: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, son­dern von jedem Wort, das aus Got­tes Mund kommt. Dar­auf nahm ihn der Teu­fel mit sich in die Hei­li­ge Stadt, stell­te ihn oben auf den Tem­pel 6und sag­te zu ihm: Wenn du Got­tes Sohn bist, so stürz dich hin­ab; denn es heißt in der Schrift: Sei­nen Engeln befiehlt er um dei­net­wil­len, und: Sie wer­den dich auf ihren Hän­den tra­gen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus ant­wor­te­te ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, dei­nen Gott, nicht auf die Pro­be stel­len. Wie­der nahm ihn der Teu­fel mit sich und führ­te ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeig­te ihm alle Rei­che der Welt mit ihrer Pracht und sag­te zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir nie­der­wirfst und mich anbe­test. Da sag­te Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, dei­nen Gott, sollst du anbe­ten und ihm allein die­nen. Dar­auf ließ der Teu­fel von ihm ab und sie­he, es kamen Engel und dien­ten ihm. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 22.2.26
Loading
/
KAPNEWS

Der News­let­ter der Kapuziner
Wol­len Sie über die Kapu­zi­ner und ihr Enga­ge­ment  infor­miert blei­ben? Dann mel­den Sie sich kos­ten­los für unse­re monat­li­chen „KAPNEWSan.
www.kapuziner.org/newsletter

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 19.4.26
Loading
/
Nach oben