Deutsche Kapuzinerprovinz

DEUTSCHE KAPUZINERPROVINZ

EIN­FACH · FRAN­ZIS­KA­NISCH · LEBEN

Deutsche Kapuzinerprovinz
Menü öffnen

DEUTSCHE KAPUZINERPROVINZ

EIN­FACH · FRAN­ZIS­KA­NISCH · LEBEN

Menü schließen
AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 15.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium

DIE KAPU­ZI­NER WOL­LEN DAS WERT­VOLLS­TE TEI­LEN, DAS SIE BESIT­ZEN: DAS WORT GOT­TES. JEDE WOCHE UND ZU BESON­DE­REN FEI­ER­TA­GEN GEBEN VER­SCHIE­DE­NE KAPU­ZI­NER AUS DEN KON­VEN­TEN DER PRO­VINZ EINEN KUR­ZEN IMPULS ZUM EVANGELIUM.

Oft wer­den die Kapu­zi­ner­brü­der gefragt, was das Wert­volls­te in ihrem Klos­ter sei. Die Ant­wort: die hei­li­ge Schrift. Nach ihr rich­ten die Ordens­leu­te ihr Leben aus. Der Hei­li­ge Fran­zis­kus von Assi­si fand in die­sem Buch den Sinn und den Reich­tum sei­nes Lebens. Die Kapu­zi­ner fol­gen dem Bei­spiel des Hei­li­gen Fran­zis­kus auch heu­te und fin­den den Schatz ihres Lebens, das wah­re Gold (latei­nisch: Aurum), mit und in der Hei­li­gen Schrift.

Die Deut­schen Kapu­zi­ner pro­du­zie­ren ihren Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um mit ver­schie­de­nen Brü­dern, die an den unter­schied­li­chen Stand­or­ten in Deutsch­land leben und arbei­ten. So viel­fäl­tig wie die Per­sön­lich­kei­ten und die Wir­kungs­stät­ten, so bunt und indi­vi­du­ell akzen­tu­iert sind auch die Sonn­tag­s­im­pul­se zum Evan­ge­li­um. Der Pod­cast „AURUM“ erscheint jeden Sonn­tag und an beson­de­ren Feiertagen.

KAPNEWS

Der News­let­ter der Kapuziner
Wol­len Sie über die Kapu­zi­ner und ihr Enga­ge­ment  infor­miert blei­ben? Dann mel­den Sie sich kos­ten­los für unse­re monat­li­chen „KAPNEWSan.
www.kapuziner.org/newsletter

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 15.3.26

Bru­der Harald Im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls spricht Bru­der Harald davon, dass Jesus oft nicht erkannt wird, weil die er nicht in unse­ren Kram passt. Er gibt uns mit die­se Sicht­wei­se des Geheil­ten anzu­neh­men, der in der Welt Gott am Wer­ke sieht. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 9, Ver­se 1 bis 41] In jener Zeit sah Jesus unter­wegs einen Mann, der seit sei­ner Geburt blind war. Jesus spuck­te auf die Erde; dann mach­te er mit dem Spei­chel einen Teig, strich ihn dem Blin­den auf die Augen und sag­te zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schilóach! Das heißt über­setzt: der Gesand­te. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurück­kam, konn­te er sehen. Die Nach­barn und jene, die ihn frü­her als Bett­ler gese­hen hat­ten, sag­ten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bet­tel­te? Eini­ge sag­ten: Er ist es. Ande­re sag­ten: Nein, er sieht ihm nur ähn­lich. Er selbst aber sag­te: Ich bin es. Da brach­ten sie den Mann, der blind gewe­sen war, zu den Pha­ri­sä­ern. Es war aber Sab­bat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöff­net hat­te. Die Pha­ri­sä­er frag­ten ihn, wie er sehend gewor­den sei. Er ant­wor­te­te ihnen: Er leg­te mir einen Teig auf die Augen und ich wusch mich und jetzt sehe ich. Eini­ge der Pha­ri­sä­er sag­ten: Die­ser Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sab­bat nicht hält. Ande­re aber sag­ten: Wie kann ein sün­di­ger Mensch sol­che Zei­chen tun? So ent­stand eine Spal­tung unter ihnen. Da frag­ten sie den Blin­den noch ein­mal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch dei­ne Augen geöff­net. Der Mann sag­te: Er ist ein Pro­phet. Sie ent­geg­ne­ten ihm: Du bist ganz und gar in Sün­den gebo­ren und du willst uns beleh­ren? Und sie stie­ßen ihn hin­aus. Jesus hör­te, dass sie ihn hin­aus­ge­sto­ßen hat­ten, und als er ihn traf, sag­te er zu ihm: Glaubst du an den Men­schen­sohn? Da ant­wor­te­te jener und sag­te: Wer ist das, Herr, damit ich an ihn glau­be? Jesus sag­te zu ihm: Du hast ihn bereits gese­hen; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sag­te: Ich glau­be, Herr! Und er warf sich vor ihm nie­der. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 15.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 8.3.26

Bru­der Jens Ein gutes Gespräch, das tut gut. Ich den­ke, das wis­sen wir. Bru­der Jens wünscht uns im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls auch ein sol­ches gutes Gespräch. Was ein gutes Gespräch aus­macht, da gibt uns Bru­der Jens einen Tipp mit. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 4, Ver­se 5 bis 42] In jener Zeit kam Jesus zu einer Stadt in Samá­ri­en, die Sychar hieß und nahe bei dem Grund­stück lag, das Jakob sei­nem Sohn Josef ver­macht hat­te. Dort befand sich der Jakobs­brun­nen. Jesus war müde von der Rei­se und setz­te sich daher an den Brun­nen; es war um die sechs­te Stun­de. Da kam eine Frau aus Samá­ri­en, um Was­ser zu schöp­fen. Jesus sag­te zu ihr: Gib mir zu trin­ken! Sei­ne Jün­ger waren näm­lich in die Stadt gegan­gen, um etwas zum Essen zu kau­fen. Die Sama­rí­te­rin sag­te zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Sama­rí­te­rin, um etwas zu trin­ken bit­ten? Die Juden ver­keh­ren näm­lich nicht mit den Sama­rí­tern. Jesus ant­wor­te­te ihr: Wenn du wüss­test, wor­in die Gabe Got­tes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trin­ken!, dann hät­test du ihn gebe­ten und er hät­te dir leben­di­ges Was­ser gege­ben. Sie sag­te zu ihm: Herr, du hast kein Schöpf­ge­fäß und der Brun­nen ist tief; woher hast du also das leben­di­ge Was­ser? Bist du etwa grö­ßer als unser Vater Jakob, der uns den Brun­nen gege­ben und selbst dar­aus getrun­ken hat, wie sei­ne Söh­ne und sei­ne Her­den? Jesus ant­wor­te­te ihr: Wer von die­sem Was­ser trinkt, wird wie­der Durst bekom­men; wer aber von dem Was­ser trinkt, das ich ihm geben wer­de, wird nie­mals mehr Durst haben; viel­mehr wird das Was­ser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quel­le wer­den, deren Was­ser ins ewi­ge Leben fließt. Da sag­te die Frau zu ihm: Herr, gib mir die­ses Was­ser, damit ich kei­nen Durst mehr habe und nicht mehr hier­her­kom­men muss, um Was­ser zu schöp­fen! Herr, ich sehe, dass du ein Pro­phet bist. Unse­re Väter haben auf die­sem Berg Gott ange­be­tet; ihr aber sagt, in Jeru­sa­lem sei die Stät­te, wo man anbe­ten muss. Jesus sprach zu ihr: Glau­be mir, Frau, die Stun­de kommt, zu der ihr weder auf die­sem Berg noch in Jeru­sa­lem den Vater anbe­ten wer­det. Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir ken­nen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stun­de kommt und sie ist schon da, zu der die wah­ren Beter den Vater anbe­ten wer­den im Geist und in der Wahr­heit; denn so will der Vater ange­be­tet wer­den. Gott ist Geist und alle, die ihn anbe­ten, müs­sen im Geist und in der Wahr­heit anbe­ten. Die Frau sag­te zu ihm: Ich weiß, dass der Mes­si­as kommt, der Chris­tus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles ver­kün­den. Da sag­te Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht. Aus jener Stadt kamen vie­le Sama­rí­ter zum Glau­ben an Jesus. Als die Sama­rí­ter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu blei­ben; und er blieb dort zwei Tage. Und noch viel mehr Leu­te kamen zum Glau­ben an ihn auf­grund sei­ner eige­nen Wor­te. Und zu der Frau sag­ten sie: Nicht mehr auf­grund dei­ner Rede glau­ben wir, denn wir haben selbst gehört und wis­sen: Er ist wirk­lich der Ret­ter der Welt. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 8.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 1.3.26

Bru­der Alexander Fas­ten­zeit, das heißt für Bru­der Alex­an­der wie­der hin­spü­ren wo ist etwas in der Got­tes­be­zie­hung All­tag gewor­den und wo gehört die­ser All­tag wie­der auf­ge­rüt­telt. Fas­ten ist aus dem gewohn­ten aus­bre­chen, damit Gott wie­der ganz neu in den Blick gera­ten kann. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 17, Ver­se 1 bis 9] In jener Zeit nahm Jesus Petrus, Jako­bus und des­sen Bru­der Johan­nes bei­sei­te und führ­te sie auf einen hohen Berg. Und er wur­de vor ihnen ver­wan­delt; sein Gesicht leuch­te­te wie die Son­ne und sei­ne Klei­der wur­den weiß wie das Licht. Und sie­he, es erschie­nen ihnen Mose und Elí­ja und rede­ten mit Jesus. Und Petrus ant­wor­te­te und sag­te zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind. Wenn du willst, wer­de ich hier drei Hüt­ten bau­en, eine für dich, eine für Mose und eine für Elí­ja. Noch wäh­rend er rede­te, sie­he, eine leuch­ten­de Wol­ke über­schat­te­te sie und sie­he, eine Stim­me erscholl aus der Wol­ke: Die­ser ist mein gelieb­ter Sohn, an dem ich Wohl­ge­fal­len gefun­den habe; auf ihn sollt ihr hören. Als die Jün­ger das hör­ten, war­fen sie sich mit dem Gesicht zu Boden und fürch­te­ten sich sehr. Da trat Jesus zu ihnen, fass­te sie an und sag­te: Steht auf und fürch­tet euch nicht! Und als sie auf­blick­ten, sahen sie nie­man­den außer Jesus allein. Wäh­rend sie den Berg hin­ab­stie­gen, gebot ihnen Jesus: Erzählt nie­man­dem von dem, was ihr gese­hen habt, bis der Men­schen­sohn von den Toten auf­er­weckt ist! Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 1.3.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 22.2.26

Bru­der Harald Wovon lebst Du? – für Bru­der Harald ist das eine ele­men­ta­re für die gera­de begon­ne­ne Fas­ten­zeit. Wovon lebst Du? Nut­ze doch die Zeit bis Ostern dazu, her­aus­zu­fin­den, was Dich wirk­lich trägt. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 4, Ver­se 1 bis 11] In jener Zeit wur­de Jesus vom Geist in die Wüs­te geführt; dort soll­te er vom Teu­fel ver­sucht wer­den. Als er vier­zig Tage und vier­zig Näch­te gefas­tet hat­te, hun­ger­te ihn. Da trat der Ver­su­cher an ihn her­an und sag­te: Wenn du Got­tes Sohn bist, so befiehl, dass aus die­sen Stei­nen Brot wird. Er aber ant­wor­te­te: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, son­dern von jedem Wort, das aus Got­tes Mund kommt. Dar­auf nahm ihn der Teu­fel mit sich in die Hei­li­ge Stadt, stell­te ihn oben auf den Tem­pel 6und sag­te zu ihm: Wenn du Got­tes Sohn bist, so stürz dich hin­ab; denn es heißt in der Schrift: Sei­nen Engeln befiehlt er um dei­net­wil­len, und: Sie wer­den dich auf ihren Hän­den tra­gen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Jesus ant­wor­te­te ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, dei­nen Gott, nicht auf die Pro­be stel­len. Wie­der nahm ihn der Teu­fel mit sich und führ­te ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeig­te ihm alle Rei­che der Welt mit ihrer Pracht und sag­te zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir nie­der­wirfst und mich anbe­test. Da sag­te Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Den Herrn, dei­nen Gott, sollst du anbe­ten und ihm allein die­nen. Dar­auf ließ der Teu­fel von ihm ab und sie­he, es kamen Engel und dien­ten ihm. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 22.2.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 15.2.26

Bru­der Alexander Stu­di­en bele­gen: 80 % der Neu­jahrs­vor­sät­ze wer­den inner­halb der ers­ten zwei Wochen des neu­en Jah­res gebro­chen. „Schein­bar gibt es Din­ge in unse­rem Leben, die uns nicht gut­tun“, sagt Bru­der Alex­an­der in sei­nem Impuls zum Evan­ge­li­um am sechs­ten Sonn­tag im Jah­res­kreis. Doch schwie­rig ist es, die­se Din­ge sein zu las­sen. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 5, Ver­se 17 bis 37] In jener Zeit sprach Jesus zu sei­nen Jün­gern: Denkt nicht, ich sei gekom­men, um das Gesetz und die Pro­phe­ten auf­zu­he­ben! Ich bin nicht gekom­men, um auf­zu­he­ben, son­dern um zu erfül­len. Amen, ich sage euch: Bis Him­mel und Erde ver­ge­hen, wird kein Jota und kein Häk­chen des Geset­zes ver­ge­hen, bevor nicht alles gesche­hen ist. Wer auch nur eines von den kleins­ten Gebo­ten auf­hebt und die Men­schen ent­spre­chend lehrt, der wird im Him­mel­reich der Kleins­te sein. Wer sie aber hält und hal­ten lehrt, der wird groß sein im Him­mel­reich. Dar­um sage ich euch: Wenn eure Gerech­tig­keit nicht weit grö­ßer ist als die der Schrift­ge­lehr­ten und der Pha­ri­sä­er, wer­det ihr nicht in das Him­mel­reich kom­men. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wor­den ist: Du sollst nicht töten; wer aber jeman­den tötet, soll dem Gericht ver­fal­len sein. Ich aber sage euch: Jeder, der sei­nem Bru­der auch nur zürnt, soll dem Gericht ver­fal­len sein; und wer zu sei­nem Bru­der sagt: Du Dumm­kopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates ver­fal­len sein; wer aber zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feu­er der Höl­le ver­fal­len sein. Wenn du dei­ne Opfer­ga­be zum Altar bringst und dir dabei ein­fällt, dass dein Bru­der etwas gegen dich hat, so lass dei­ne Gabe dort vor dem Altar lie­gen; geh und ver­söh­ne dich zuerst mit dei­nem Bru­der, dann komm und opfe­re dei­ne Gabe! Schließ ohne Zögern Frie­den mit dei­nem Geg­ner, solan­ge du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist! Sonst wird dich dein Geg­ner vor den Rich­ter brin­gen und der Rich­ter wird dich dem Gerichts­die­ner über­ge­ben und du wirst ins Gefäng­nis gewor­fen. Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht her­aus, bis du den letz­ten Pfen­nig bezahlt hast. Ihr habt gehört, dass gesagt wor­den ist: Du sollst nicht die Ehe bre­chen. Ich aber sage euch: Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begeh­ren, hat in sei­nem Her­zen schon Ehe­bruch mit ihr began­gen. Wenn dich dein rech­tes Auge zum Bösen ver­führt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist bes­ser für dich, dass eines dei­ner Glie­der ver­lo­ren geht, als dass dein gan­zer Leib in die Höl­le gewor­fen wird. Und wenn dich dei­ne rech­te Hand zum Bösen ver­führt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist bes­ser für dich, dass eines dei­ner Glie­der ver­lo­ren geht, als dass dein gan­zer Leib in die Höl­le kommt. Fer­ner ist gesagt wor­den: Wer sei­ne Frau aus der Ehe ent­lässt, muss ihr eine Schei­dungs­ur­kun­de geben. Ich aber sage euch: Wer sei­ne Frau ent­lässt, obwohl kein Fall von Unzucht vor­liegt, lie­fert sie dem Ehe­bruch aus; und wer eine Frau hei­ra­tet, die aus der Ehe ent­las­sen wor­den ist, begeht Ehe­bruch. Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wor­den ist: Du sollst kei­nen Mein­eid schwö­ren, und: Du sollst hal­ten, was du dem Herrn geschwo­ren hast. Ich aber sage euch: Schwört über­haupt nicht, weder beim Him­mel, denn er ist Got­tes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist der Sche­mel sei­ner Füße, noch bei Jeru­sa­lem, denn es ist die Stadt des gro­ßen Königs! Auch bei dei­nem Haupt sollst du nicht schwö­ren; denn du kannst kein ein­zi­ges Haar weiß oder schwarz machen. Eure Rede sei: Ja ja, nein nein; was dar­über hin­aus­geht, stammt vom Bösen. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 15.2.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 8.2.26

Bru­der Christian Strom­aus­fäl­le gehö­ren für die Brü­der in der Mis­si­ons­sta­ti­on in Alba­ni­en zum All­tag. Dann erhellt Ker­zen­schein den Raum. Davon erzählt Bru­der Chris­ti­an in sei­nen Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. Jesus sagt: „Ihr seid das Licht der Welt.“ Nicht: „Ihr sollt Licht wer­den“, son­dern: Ihr seid es schon. Jesus traut es uns zu, Licht zu sein. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 5, Ver­se 13 bis 15] In jener Zeit sprach Jesus zu sei­nen Jün­gern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz sei­nen Geschmack ver­liert, womit kann man es wie­der sal­zig machen? Es taugt zu nichts mehr, außer weg­ge­wor­fen und von den Leu­ten zer­tre­ten zu wer­den. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht ver­bor­gen blei­ben. Man zün­det auch nicht eine Leuch­te an und stellt sie unter den Schef­fel, son­dern auf den Leuch­ter; dann leuch­tet sie allen im Haus. So soll euer Licht vor den Men­schen leuch­ten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Him­mel prei­sen. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 8.2.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 01.2.26

Bru­der Julian Im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls wirft Bru­der Juli­an die Fra­ge auf, was heißt selig zu sein. Selig­keit hat immer mit mensch­li­cher Wür­de zu tun. Nur wer die­se erhält und leben kann, der kann dann auch erfül­len, wozu wir alle geru­fen sind: selig zu sein. Das heißt dann aber allen Men­schen die­se Wür­de zuzu­spre­chen. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 5, Ver­se 1 bis 12] In jener Zeit, als Jesus die vie­len Men­schen sah, die ihm folg­ten, stieg er auf den Berg. Er setz­te sich und sei­ne Jün­ger tra­ten zu ihm. Und er öff­ne­te sei­nen Mund, er lehr­te sie und sprach: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Him­mel­reich. Selig die Trau­ern­den; denn sie wer­den getrös­tet wer­den. Selig die Sanft­mü­ti­gen; denn sie wer­den das Land erben. Selig, die hun­gern und dürs­ten nach der Gerech­tig­keit; denn sie wer­den gesät­tigt wer­den. Selig die Barm­her­zi­gen; denn sie wer­den Erbar­men fin­den. Selig, die rein sind im Her­zen; denn sie wer­den Gott schau­en. Selig, die Frie­den stif­ten; denn sie wer­den Kin­der Got­tes genannt wer­den. Selig, die ver­folgt wer­den um der Gerech­tig­keit wil­len; denn ihnen gehört das Him­mel­reich. Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und ver­folgt und alles Böse über euch redet um mei­net­wil­len. Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Him­mel. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 01.2.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 25.1.26

Bru­der Christian Irgend­et­was berührt die bei­den so sehr, dass sie sofort alles ste­hen und lie­gen las­sen. Jesus ruft Simon und Andre­as – und das ganz unspek­ta­ku­lär. „Der Ruf Got­tes ist sel­ten laut“, sagt Bru­der Chris­ti­an in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. Gott ruft oft im Klei­nen und Unschein­ba­ren. [Evan­ge­li­um: Mat­thä­us, Kapi­tel 4, Ver­se 12 bis 23] Als Jesus hör­te, dass Johan­nes aus­ge­lie­fert wor­den war, kehr­te er nach Gali­läa zurück. Er ver­ließ Naza­ret, um in Kafár­na­um zu woh­nen, das am See liegt, im Gebiet von Sébu­lon und Náf­ta­li. Denn es soll­te sich erfül­len, was durch den Pro­phe­ten Jesá­ja gesagt wor­den ist: Das Land Sébu­lon und das Land Náf­ta­li, die Stra­ße am Meer, das Gebiet jen­seits des Jor­dan, das heid­ni­sche Gali­läa: Das Volk, das im Dun­kel saß, hat ein hel­les Licht gese­hen; denen, die im Schat­ten­reich des Todes wohn­ten, ist ein Licht erschie­nen. Von da an begann Jesus zu ver­kün­den: Kehrt um! Denn das Him­mel­reich ist nahe. Als Jesus am See von Gali­läa ent­lang­ging, sah er zwei Brü­der, Simon, genannt Petrus, und sei­nen Bru­der Andre­as; sie war­fen gera­de ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sag­te er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich wer­de euch zu Men­schen­fi­schern machen. Sofort lie­ßen sie ihre Net­ze lie­gen und folg­ten ihm nach. Als er wei­ter­ging, sah er zwei ande­re Brü­der, Jako­bus, den Sohn des Zebedä­us, und sei­nen Bru­der Johan­nes; sie waren mit ihrem Vater Zebedä­us im Boot und rich­te­ten ihre Net­ze her. Er rief sie und sogleich ver­lie­ßen sie das Boot und ihren Vater und folg­ten Jesus nach. Er zog in ganz Gali­läa umher, lehr­te in den Syn­ago­gen, ver­kün­de­te das Evan­ge­li­um vom Reich und heil­te im Volk alle Krank­hei­ten und Lei­den. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 25.1.26
Loading
/

AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 18.1.26

Bru­der Alexander Er tut Unrecht und wird dafür gelobt – „Die­ses Evan­ge­li­um mag irri­tie­ren“, sagt Bru­der Alex­an­der in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. Doch alles hat sei­nen Preis. Es gilt, gut umzu­ge­hen mit den Res­sour­cen, die zur Ver­fü­gung ste­hen. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 1, Ver­se 29 bis 34] In jener Zeit 0sah Johan­nes der Täu­fer Jesus auf sich zukom­men und sag­te: Seht, das Lamm Got­tes, das die Sün­de der Welt hin­weg­nimmt! Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir vor­aus ist, weil er vor mir war. Auch ich kann­te ihn nicht; aber ich bin gekom­men und tau­fe mit Was­ser, damit er Isra­el offen­bart wird. Und Johan­nes bezeug­te: Ich sah, dass der Geist vom Him­mel her­ab­kam wie eine Tau­be und auf ihm blieb. Auch ich kann­te ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Was­ser zu tau­fen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist her­ab­kom­men und auf ihm blei­ben siehst, der ist es, der mit dem Hei­li­gen Geist tauft. Und ich habe es gese­hen und bezeugt: Die­ser ist der Sohn Got­tes. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 18.1.26
Loading
/
KAPNEWS

Der News­let­ter der Kapuziner
Wol­len Sie über die Kapu­zi­ner und ihr Enga­ge­ment  infor­miert blei­ben? Dann mel­den Sie sich kos­ten­los für unse­re monat­li­chen „KAPNEWSan.
www.kapuziner.org/newsletter

AURUM
AURUM 
AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 15.3.26
Loading
/
Nach oben