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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 9.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium

DIE KAPU­ZI­NER WOL­LEN DAS WERT­VOLLS­TE TEI­LEN, DAS SIE BESIT­ZEN: DAS WORT GOT­TES. JEDE WOCHE UND ZU BESON­DE­REN FEI­ER­TA­GEN GEBEN VER­SCHIE­DE­NE KAPU­ZI­NER AUS DEN KON­VEN­TEN DER PRO­VINZ EINEN KUR­ZEN IMPULS ZUM EVANGELIUM.

Oft wer­den die Kapu­zi­ner­brü­der gefragt, was das Wert­volls­te in ihrem Klos­ter sei. Die Ant­wort: die hei­li­ge Schrift. Nach ihr rich­ten die Ordens­leu­te ihr Leben aus. Der Hei­li­ge Fran­zis­kus von Assi­si fand in die­sem Buch den Sinn und den Reich­tum sei­nes Lebens. Die Kapu­zi­ner fol­gen dem Bei­spiel des Hei­li­gen Fran­zis­kus auch heu­te und fin­den den Schatz ihres Lebens, das wah­re Gold (latei­nisch: Aurum), mit und in der Hei­li­gen Schrift.

Die Deut­schen Kapu­zi­ner pro­du­zie­ren ihren Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um mit ver­schie­de­nen Brü­dern, die an den unter­schied­li­chen Stand­or­ten in Deutsch­land leben und arbei­ten. So viel­fäl­tig wie die Per­sön­lich­kei­ten und die Wir­kungs­stät­ten, so bunt und indi­vi­du­ell akzen­tu­iert sind auch die Sonn­tag­s­im­pul­se zum Evan­ge­li­um. Der Pod­cast „AURUM“ erscheint jeden Sonn­tag und an beson­de­ren Feiertagen.

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 9.11.25

Bru­der Helmut Wor­an denkst du wenn das Wort Kir­che auf­kommt? Was hat das heu­te mit dem so sper­ri­gen Fest der Late­ran­ba­si­li­ka zu tun? Bru­der Hel­mut ver­sucht im heu­ti­gen Impuls dar­auf Ant­wor­ten zu fin­den. Auch dafür rei­sen wir mit ihm wie­der nach Mexi­ko. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 2, Ver­se 13 bis 22] Das Pas­cha­fest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jeru­sa­lem hin­auf. Im Tem­pel fand er die Ver­käu­fer von Rin­dern, Scha­fen und Tau­ben und die Geld­wechs­ler, die dort saßen. Er mach­te eine Gei­ßel aus Stri­cken und trieb sie alle aus dem Tem­pel hin­aus samt den Scha­fen und Rin­dern; das Geld der Wechs­ler schüt­te­te er aus, ihre Tische stieß er um und zu den Tau­ben­händ­lern sag­te er: Schafft das hier weg, macht das Haus mei­nes Vaters nicht zu einer Markt­hal­le! Sei­ne Jün­ger erin­ner­ten sich, dass geschrie­ben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich ver­zeh­ren. Da ergrif­fen die Juden das Wort und sag­ten zu ihm: Wel­ches Zei­chen lässt du uns sehen, dass du dies tun darfst? Jesus ant­wor­te­te ihnen: Reißt die­sen Tem­pel nie­der und in drei Tagen wer­de ich ihn wie­der auf­rich­ten. Da sag­ten die Juden: Sechs­und­vier­zig Jah­re wur­de an die­sem Tem­pel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wie­der auf­rich­ten? Er aber mein­te den Tem­pel sei­nes Lei­bes. Als er von den Toten auf­er­weckt war, erin­ner­ten sich sei­ne Jün­ger, dass er dies gesagt hat­te, und sie glaub­ten der Schrift und dem Wort, das Jesus gespro­chen hat­te. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2024 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 9.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 2.11.25

Bru­der Helmut Acht Jah­re leb­te Bru­der Hel­mut in der Mix­te­ka Alta, im Süden von Mexi­ko. Dort ist der Aller­see­len­tag alles ande­re als ein trau­ri­ger Anlass. Wie die Men­schen dort an ihre Ver­stor­be­nen den­ken, und dass es für ihn ein Fest der Leben­den und nicht der Toten war, berich­tet er in sei­nem Impuls zu Aller­see­len. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 11, Ver­se 17 bis 27] Als Jesus in Betá­ni­en ankam, fand er Láza­rus schon vier Tage im Grab lie­gen. Betá­ni­en war nahe bei Jeru­sa­lem, etwa fünf­zehn Sta­di­en ent­fernt. Vie­le Juden waren zu Mar­ta und Maria gekom­men, um sie wegen ihres Bru­ders zu trös­ten. Als Mar­ta hör­te, dass Jesus kom­me, ging sie ihm ent­ge­gen, Maria aber blieb im Haus sit­zen. Mar­ta sag­te zu Jesus: Herr, wärst du hier gewe­sen, dann wäre mein Bru­der nicht gestor­ben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, wor­um du Gott bit­test, wird Gott dir geben. Jesus sag­te zu ihr: Dein Bru­der wird auf­er­ste­hen. Mar­ta sag­te zu ihm: Ich weiß, dass er auf­er­ste­hen wird bei der Auf­er­ste­hung am Jüngs­ten Tag. Jesus sag­te zu ihr: Ich bin die Auf­er­ste­hung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht ster­ben. Glaubst du das? Mar­ta sag­te zu ihm: Ja, Herr, ich glau­be, dass du der Chris­tus bist, der Sohn Got­tes, der in die Welt kom­men soll. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2024 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 2.11.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 26.10.25

Bru­der Christian Zwei Men­schen: Der eine glaubt, er habe sich sei­nen Platz vor Gott ver­dient – der ande­re weiß, dass er auf Gna­de ange­wie­sen ist. Jesus wen­det sich an alle, die von ihrer eige­nen Gerech­tig­keit über­zeugt sind. Die Ein­la­dung: Stell dich vor Gott, wie du wirk­lich bist. „Das ist der Moment, in dem alles anders wird“, sagt Bru­der Chris­ti­an in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 18, Ver­se 9 bis 14] In jener Zeit erzähl­te Jesus eini­gen, die von ihrer eige­nen Gerech­tig­keit über­zeugt waren und die ande­ren ver­ach­te­ten, die­ses Gleich­nis: Zwei Män­ner gin­gen zum Tem­pel hin­auf, um zu beten; der eine war ein Pha­ri­sä­er, der ande­re ein Zöll­ner. Der Pha­ri­sä­er stell­te sich hin und sprach bei sich die­ses Gebet: Gott, ich dan­ke dir, dass ich nicht wie die ande­ren Men­schen bin, die Räu­ber, Betrü­ger, Ehe­bre­cher oder auch wie die­ser Zöll­ner dort. Ich fas­te zwei­mal in der Woche und gebe den zehn­ten Teil mei­nes gan­zen Ein­kom­mens. Der Zöll­ner aber blieb ganz hin­ten ste­hen und woll­te nicht ein­mal sei­ne Augen zum Him­mel erhe­ben, son­dern schlug sich an die Brust und bete­te: Gott, sei mir Sün­der gnä­dig! Ich sage euch: Die­ser ging gerecht­fer­tigt nach Hau­se zurück, der ande­re nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird ernied­rigt, wer sich aber selbst ernied­rigt, wird erhöht wer­den. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 26.10.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 19.10.25

Bru­der Julian Beharr­lich­keit ist nicht immer so ein­fach. Manch­mal ist doch geord­ne­ter Rück­zug so ein­fach, gera­de wenn die Situa­ti­on ohn­mäch­tig und so ver­fah­ren erscheint, dass sich nichts bewegt. Doch gera­de dann soll­te der Christ zum Akti­vis­ten wer­den, der beharr­lich dabei bleibt, das sagt uns Bru­der Juli­an im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 18, Ver­se 1 bis 8] In jener Zeit sag­te Jesus sei­nen Jün­gern durch ein Gleich­nis, dass sie alle­zeit beten und dar­in nicht nach­las­sen soll­ten: In einer Stadt leb­te ein Rich­ter, der Gott nicht fürch­te­te und auf kei­nen Men­schen Rück­sicht nahm. In der glei­chen Stadt leb­te auch eine Wit­we, die immer wie­der zu ihm kam und sag­te: Ver­schaff mir Recht gegen mei­nen Wider­sa­cher! Und er woll­te lan­ge Zeit nicht. Dann aber sag­te er sich: Ich fürch­te zwar Gott nicht und neh­me auch auf kei­nen Men­schen Rück­sicht; weil mich die­se Wit­we aber nicht in Ruhe lässt, will ich ihr Recht ver­schaf­fen. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht. Der Herr aber sprach: Hört, was der unge­rech­te Rich­ter sagt! Soll­te Gott sei­nen Aus­er­wähl­ten, die Tag und Nacht zu ihm schrei­en, nicht zu ihrem Recht ver­hel­fen, son­dern bei ihnen zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unver­züg­lich ihr Recht ver­schaf­fen. Wird jedoch der Men­schen­sohn, wenn er kommt, den Glau­ben auf der Erde fin­den? Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 19.10.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 12.10.25

Bru­der Paulus Schon mal jeman­dem gedankt? Bru­der Pau­lus stellt im heu­ti­gen Sonn­tag­s­im­puls die­se Fra­ge. Hab ich mir selbst schon­mal die Fra­ge gestellt, wie dan­ke ich Gott und wie dan­ke ich Men­schen. Das heu­ti­ge Evan­ge­li­um ist ein Auf­ruf um wie­der rich­tig erfüllt und vol­ler Freu­de zu dan­ken. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 17, Ver­se 11 bis 19] Es geschah auf dem Weg nach Jeru­sa­lem: Jesus zog durch das Grenz­ge­biet von Samá­ri­en und Gali­läa. Als er in ein Dorf hin­ein­ge­hen woll­te, kamen ihm zehn Aus­sät­zi­ge ent­ge­gen. Sie blie­ben in der Fer­ne ste­hen und rie­fen: Jesus, Meis­ter, hab Erbar­men mit uns! Als er sie sah, sag­te er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Pries­tern! Und es geschah: Wäh­rend sie hin­gin­gen, wur­den sie rein. Einer von ihnen aber kehr­te um, als er sah, dass er geheilt war; und er lob­te Gott mit lau­ter Stim­me. Er warf sich vor den Füßen Jesu auf das Ange­sicht und dank­te ihm. Die­ser Mann war ein Sama­rí­ter. Da sag­te Jesus: Sind nicht zehn rein gewor­den? Wo sind die neun? Ist denn kei­ner umge­kehrt, um Gott zu ehren, außer die­sem Frem­den? Und er sag­te zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glau­be hat dich geret­tet. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 12.10.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 5.10.25

Bru­der Christian Das Evan­ge­li­um heu­te for­dert her­aus. Noch nicht mal so groß wie ein Samen­korn ist euer Glau­be, sagt Jesus zu sei­nen Jün­gern. Ein win­zi­ges Samen­korn. Und dann sei­ne Rede vom Die­nen. Nicht der Held sein wol­len, nicht auf Lob oder Aner­ken­nung aus sein. „Glau­be ist nicht immer spek­ta­ku­lär. Er zeigt sich in klei­nen täg­li­chen Ent­schei­dun­gen“, sagt Bru­der Chris­ti­an in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 17, Ver­se 5 bis 10] In jener Zeit baten die Apos­tel den Herrn: Stär­ke unse­ren Glau­ben! Der Herr erwi­der­te: Wenn ihr Glau­ben hät­tet wie ein Senf­korn, wür­det ihr zu die­sem Maul­beer­baum sagen: Ent­wurz­le dich und ver­pflanz dich ins Meer! und er wür­de euch gehor­chen. Wenn einer von euch einen Knecht hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Komm gleich her und begib dich zu Tisch? Wird er nicht viel­mehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gür­te dich und bedie­ne mich, bis ich geges­sen und getrun­ken habe; danach kannst auch du essen und trin­ken. Bedankt er sich etwa bei dem Knecht, weil er getan hat, was ihm befoh­len wur­de? So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befoh­len wur­de, sollt ihr sagen: Wir sind unnüt­ze Knech­te; wir haben nur unse­re Schul­dig­keit getan. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 5.10.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 28.9.25

Bru­der Harald Wie gehst Du damit um, dass Dein Leben begrenzt ist? Ego­is­tisch oder ist es für Dich ein Geschenk, was Dir mit und für die ande­ren Men­schen zur Ver­fü­gung steht? Das Evan­ge­li­um erzählt heu­te von jeman­dem, der für sich selbst und sei­nen Vor­teil gelebt hat. „Hier und heu­te ent­schei­det sich, wor­auf Du im Rück­blick ein­mal schau­en kannst“, sagt Bru­der Harald in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 16, Ver­se 19 bis 31] In jener Zeit sprach Jesus zu den Pha­ri­sä­ern: Es war ein­mal ein rei­cher Mann, der sich in Pur­pur und fei­nes Lei­nen klei­de­te und Tag für Tag glanz­vol­le Fes­te fei­er­te. Vor der Tür des Rei­chen aber lag ein armer Mann namens Láza­rus, des­sen Leib vol­ler Geschwü­re war. Er hät­te gern sei­nen Hun­ger mit dem gestillt, was vom Tisch des Rei­chen her­un­ter­fiel. Statt­des­sen kamen die Hun­de und leck­ten an sei­nen Geschwü­ren. Es geschah aber: Der Arme starb und wur­de von den Engeln in Abra­hams Schoß getra­gen. Auch der Rei­che starb und wur­de begra­ben. In der Unter­welt, wo er qual­vol­le Schmer­zen litt, blick­te er auf und sah von Wei­tem Abra­ham und Láza­rus in sei­nem Schoß. Da rief er: Vater Abra­ham, hab Erbar­men mit mir und schick Láza­rus; er soll die Spit­ze sei­nes Fin­gers ins Was­ser tau­chen und mir die Zun­ge küh­len, denn ich lei­de gro­ße Qual in die­sem Feu­er. Abra­ham erwi­der­te: Mein Kind, erin­ne­re dich dar­an, dass du schon zu Leb­zei­ten dei­ne Wohl­ta­ten erhal­ten hast, Láza­rus dage­gen nur Schlech­tes. Jetzt wird er hier getrös­tet, du aber lei­dest gro­ße Qual. Außer­dem ist zwi­schen uns und euch ein tie­fer, unüber­wind­li­cher Abgrund, sodass nie­mand von hier zu euch oder von dort zu uns kom­men kann, selbst wenn er woll­te. Da sag­te der Rei­che: Dann bit­te ich dich, Vater, schick ihn in das Haus mei­nes Vaters! Denn ich habe noch fünf Brü­der. Er soll sie war­nen, damit nicht auch sie an die­sen Ort der Qual kom­men. Abra­ham aber sag­te: Sie haben Mose und die Pro­phe­ten, auf die sol­len sie hören. Er erwi­der­te: Nein, Vater Abra­ham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, wer­den sie umkeh­ren. Dar­auf sag­te Abra­ham zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Pro­phe­ten nicht hören, wer­den sie sich auch nicht über­zeu­gen las­sen, wenn einer von den Toten auf­er­steht. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 28.9.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 21.9.25

Bru­der Alexander Er tut Unrecht und wird dafür gelobt – „Die­ses Evan­ge­li­um mag irri­tie­ren“, sagt Bru­der Alex­an­der in sei­nem Impuls zum Sonn­tags­evan­ge­li­um. Doch alles hat sei­nen Preis. Es gilt, gut umzu­ge­hen mit den Res­sour­cen, die zur Ver­fü­gung ste­hen. [Evan­ge­li­um: Lukas, Kapi­tel 13, Ver­se 1 bis 13] In jener Zeit sprach Jesus zu sei­nen Jün­gern: Ein rei­cher Mann hat­te einen Ver­wal­ter. Die­sen beschul­dig­te man bei ihm, er ver­schleu­de­re sein Ver­mö­gen. Dar­auf ließ er ihn rufen und sag­te zu ihm: Was höre ich über dich? Leg Rechen­schaft ab über dei­ne Ver­wal­tung! Denn du kannst nicht län­ger mein Ver­wal­ter sein. Da über­leg­te der Ver­wal­ter: Was soll ich jetzt tun, da mein Herr mir die Ver­wal­tung ent­zieht? Zu schwe­rer Arbeit tau­ge ich nicht und zu bet­teln schä­me ich mich. Ich weiß, was ich tun wer­de, damit mich die Leu­te in ihre Häu­ser auf­neh­men, wenn ich als Ver­wal­ter abge­setzt bin. Und er ließ die Schuld­ner sei­nes Herrn, einen nach dem ande­ren, zu sich kom­men und frag­te den ers­ten: Wie viel bist du mei­nem Herrn schul­dig? Er ant­wor­te­te: Hun­dert Fass Öl. Da sag­te er zu ihm: Nimm dei­nen Schuld­schein, setz dich schnell hin und schreib „fünf­zig“! Dann frag­te er einen andern: Wie viel bist du schul­dig? Der ant­wor­te­te: Hun­dert Sack Wei­zen. Da sag­te er zu ihm: Nimm dei­nen Schuld­schein und schreib „acht­zig“! Und der Herr lob­te den unge­rech­ten Ver­wal­ter, weil er klug gehan­delt hat­te, und sag­te: Die Kin­der die­ser Welt sind im Umgang mit ihres­glei­chen klü­ger als die Kin­der des Lich­tes. Ich sage euch: Macht euch Freun­de mit dem unge­rech­ten Mam­mon, damit ihr in die ewi­gen Woh­nun­gen auf­ge­nom­men wer­det, wenn es zu Ende geht! Wer in den kleins­ten Din­gen zuver­läs­sig ist, der ist es auch in den gro­ßen, und wer bei den kleins­ten Din­gen Unrecht tut, der tut es auch bei den gro­ßen. Wenn ihr nun im Umgang mit dem unge­rech­ten Mam­mon nicht zuver­läs­sig gewe­sen seid, wer wird euch dann das wah­re Gut anver­trau­en? Und wenn ihr im Umgang mit dem frem­den Gut nicht zuver­läs­sig gewe­sen seid, wer wird euch dann das Eure geben? Kein Skla­ve kann zwei Her­ren die­nen; er wird ent­we­der den einen has­sen und den andern lie­ben oder er wird zu dem einen hal­ten und den andern ver­ach­ten. Ihr könnt nicht Gott die­nen und dem Mam­mon. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evan­ge­li­um | 21.9.25
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AURUM_Sonntagsimpuls zum Evangelium | 14.9.25

Bru­der Jens Wie ist das zu begrei­fen mit dem Kreuz, von dem das Sonn­tags­evan­ge­li­um spricht? War alles sinn­los? Pau­lus besingt mit einem Hym­nus das Leben Jesu. Er hält an sei­ner Gött­lich­keit nicht fest. Er fin­det den Tod am Kreuz, doch der Vater holt ihn wie­der ins Leben. In sei­ner Lebens­hin­ga­be gibt es mehr Leben, als vor­her. Bru­der Jens mit sei­nem Impuls zum Fest Kreuz­erhö­hung. [Evan­ge­li­um: Johan­nes, Kapi­tel 3, Ver­se 13 bis 17] In jener Zeit sprach Jesus zu Niko­dé­mus: Nie­mand ist in den Him­mel hin­auf­ge­stie­gen außer dem, der vom Him­mel her­ab­ge­stie­gen ist: der Men­schen­sohn. Und wie Mose die Schlan­ge in der Wüs­te erhöht hat, so muss der Men­schen­sohn erhöht wer­den, damit jeder, der glaubt, in ihm ewi­ges Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er sei­nen ein­zi­gen Sohn hin­gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht ver­lo­ren geht, son­dern ewi­ges Leben hat. Denn Gott hat sei­nen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt rich­tet, son­dern damit die Welt durch ihn geret­tet wird. Abdruck des Evan­ge­li­en­tex­tes mit freund­li­cher Geneh­mi­gung der Stän­di­gen Kom­mis­si­on für die Her­aus­ga­be der gemein­sa­men lit­ur­gi­schen Bücher im deut­schen Sprach­ge­biet; Evan­ge­li­en für die Sonn­ta­ge: Lek­tio­nar I‑III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Pod­casts auf www.kapuziner.de/podcast

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