„Die Ungerechtigkeit in der Welt treibt mich um“
Sr. Notburga Maringele setzt sich für die Rechte Geflüchteter und den Umweltschutz ein. Warum sie sich engagiert und wie das Leid der Welt die Franziskanerin herausfordert, berichtet sie im Interview.
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Sr. Notburga Maringele setzt sich für die Rechte Geflüchteter und den Umweltschutz ein. Warum sie sich engagiert und wie das Leid der Welt die Franziskanerin herausfordert, berichtet sie im Interview.
Das Leben besteht aus Entscheidungen. Verbraucher stehen vor vielschichtigen Fragen beim Einkauf – etwa beim Apfel. Wer ist in der Verantwortung, Klarheit ins Komplexitätschaos zu bringen?
Bruder Christian Ist der 'barmherzige Vater' aus dem Sonntagsevangelium auch ein guter Arbeitgeber? Wer den Gedanken des 'verlorenen Sohnes' folgt, wird zu diesem Schluss kommen. Bruder Christian schaut heute auf diesen Vater als Beispiel für unsere Zeit. [Evangelium: Lukas, Kapitel 15, Verse 1 bis 3 und 11 bis 32 In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen. Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht! Da teilte der Vater das Vermögen unter sie auf. Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen. Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er begann Not zu leiden. Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Brot im Überfluss, ich aber komme hier vor Hunger um. Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner! Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von Weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn zu ihm: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an, steckt einen Ring an seine Hand und gebt ihm Sandalen an die Füße! Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein Fest zu feiern. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz. Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle. Der Knecht antwortete ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederbekommen hat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu. Doch er erwiderte seinem Vater: Siehe, so viele Jahre schon diene ich dir und nie habe ich dein Gebot übertreten; mir aber hast du nie einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet. Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir und alles, was mein ist, ist auch dein. Aber man muss doch ein Fest feiern und sich freuen; denn dieser, dein Bruder, war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2025 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Weltweit tätige Ordensgemeinschaften haben in einem Brief an die Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl auf die Mitverantwortung des globalen Nordens und die Menschenrechte hingewiesen.
Immer mehr junge Albaner wandern nach Deutschland aus – eine bessere Zukunft im Blick. Diese Abwanderung hat dramatische Folgen für das Leben in Albanien. Zurück bleiben die Alten, die Dörfer sterben aus.
Eine Gesellschaft ohne Zusammenhalt zerfällt. Was Menschen zusammenbringt und welche Herausforderungen anstehen, sagt der Theologie-Professor Martin Dürnberger im Interview auf kapuziner.org.
Welche Chancen bietet die Künstliche Intelligenz (KI) für Kirche und Gesellschaft? Ein Gespräch mit Br. Paulus Terwitte über KI-Seelsorge, die Kreativität Gottes und die Angst vor der neuen Technik.
In seinem neuen Buch widmet sich der Kapuziner und emeritierte Professor für Pastoraltheologie, Br. Stefan Knobloch, den Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
Die Kapuziner haben ihr Generalkapitel beendet. Die Ordensleute senden zum Abschluss die Botschaft aus: „Wir wollen zum Zeichen der Einheit und des Friedens werden.“
Die Gesellschaft wird internationaler. Aus Angst vor den Populisten fehlt der Mut, die Chancen dieser Entwicklung zu verteidigen, die in Orden seit vielen Jahren gelebte Realität ist. Ein Standpunkt von Br. Helmut Rakowski.
Die Kapuziner aus Deutschland, Österreich, Belgien und Niederlande haben sich im bayerischen Freising getroffen, um sich auszutauschen und mit wichtigen Zukunftsfragen zu beschäftigen.
Br. Christophorus Goedereis ist Kapuziner und lebt seit knapp zwei Jahren in den Niederlanden. Dort bereitet er einen Neuaufbruch im Kapuzinerkloster Velp vor. Wie die Situation von Kirche und Orden vor Ort ist, beschreibt er im Interview.
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